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	<title>Stuttgarter Researchbüro</title>
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		<title>Intertainment Media: IPO von Ortsbo steht bevor</title>
		<link>http://researchbuero.de/2012/01/30/intertainment-media-ipo-von-ortsbo-steht-bevor/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 23:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen eines Spin-offs wird bald die Intertainment Media-Tochtergesellschaft Ortsbo an die Börse gebracht. Deren Wachstumsperspektiven sind hervorragend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2104" title="ortsbo2-1-150x150" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/ortsbo2-1-150x150.gif" alt="ortsbo2-1-150x150" width="143" height="143" /></p>
<p>Vor knapp drei Monaten berichtete das Stuttgart Researchbüro über Intertainment Media. Damals notierte die Aktie des Inkubators für innovationsstarke Junior-Unternehmen bei 0,53 CAD – am vergangenen Freitag ging sie mit 0,62 CAD aus dem Handel. Für die jüngste Kursrallye gibt  es einen guten Grund: Das Intertainment Media-Tochterunternehmen Ortsbo soll an die Börse gebracht werden. Der Clou ist, dass die Aktionäre der Muttergesellschaft im Zuge des Spin-offs Ortsbo-Aktien erhalten werden. In welchem Verhältnis die Aktien zugeteilt werden, wird in Kürze bekannt gegeben.</p>
<p><strong>Turbo-Boost für Social-Media-Netzwerke<br />
</strong>Ohne Zweifel verfügt Ortsbo über ein großes Wachstumspotenzial. Kein Wunder, denn die cleveren Programmierer dieses Unternehmens entwickelten eine Real-Time-Übersetzungssoftware. Mithilfe dieser Software können Internet-User in mehr als 50 Sprachen chatten oder E-Mails verschicken. Deren Texte werden automatisch in die gewünschte Sprache übersetzt. Somit ist Ortsbo kein 08-15-Internet-Tool, sondern quasi eine echte Innovation, die weltweit für eine gute Kommunikation im Internet sorgt. Und das ist von großer Bedeutung. Denn der Boom von Social-Media-Netzwerken dürfte sich enorm beschleunigen, wenn die User in diesen Netzwerken problemlos miteinander kommunizieren können, obwohl sie verschiedene Sprachen sprechen.</p>
<p><strong>Aktie hat das Zeug zur Kursrakete</strong><br />
Schätzungen zufolge dürfte der Börsenwert von Ortsbo nach dem geplanten Spin-off mindestens 210 Millionen US-Dollar betragen. Hochinteressant: Die aktuelle Marktkapitalisierung von Intertainment Media liegt unter dem Wert, den Ortsbo anfangs auf die Börsenwaage bringen dürfte. Darüber hinaus dürfte Ortsbo an der Börse auf großes Interesse stoßen, was eine Kursrallye zur Folge haben würde. Diese Perspektiven sind im derzeitigen Kurs der Intertainment Media-Aktie nicht eingepreist.</p>
<p><strong>Variety setzt auf Ortsbo</strong><br />
Erfreulicherweise hat Ortsbo vor Kurzem eine strategische Kooperation mit dem Entertainment-Nachrichtendienst Variety (www.variety.com) vereinbart. Dank einer leistungsstarken Spezialsoftware von Ortbo war es möglich, dass Zuschauer auf der ganzen Welt den Variety Entertainment Summit, der auf der High-Tech-Messe CES (Consumer Electronics Show) gezeigt wurde, mit Untertiteln in der Sprache ihrer Wahl sehen konnten. Sowohl Variety-Chef Neil Stiles als auch Intertainment Media-Boss David Lucatch sind vom langfristigen Erfolg der Zusammenarbeit überzeugt.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Intertainment Media-Aktionäre sollten aufstocken</strong></span><br />
Ortsbo kommt gut an – unter anderem in der Boom-Region China.  Allerdings geht es David Lucatch nicht in erster Linie darum, die Anzahl der Nutzer der Real-Time-Übersetzungssoftware möglichst schnell zu steigern. Er will vor allem den Bekanntheitsgrad von Ortsbo sukzessive steigern – und zwar durch Kooperationen mit Unternehmen, die im Internet bereits allseits bekannte Größen sind. Das ist eine vielversprechende Strategie. Ortsbo dürfte daher nachhaltig wachsen. Deshalb sollten Intertainment Media-Aktionäre ihre Positionen aufstocken, um im Zuge des geplanten Spin-offs möglichst viele Ortsbo-Aktien zu erhalten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:<br />
</strong>Internetseite des Unternehmens: <a href="http://intertainmentmedia.com/" target="_blank">www.intertainmentmedia.com</a><br />
WKN: A1C 81A<br />
ISIN: CA46111P1036<br />
aktueller Aktienkurs (Stand: 27.01.2012): 0,62 CAD</p>
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		<item>
		<title>„Wir werden 2012 kräftig wachsen“</title>
		<link>http://researchbuero.de/2012/01/26/%e2%80%9ewir-werden-2012-kraftig-wachsen%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 22:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[B-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[C-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufsdienstleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[Falk Raudies]]></category>
		<category><![CDATA[HPI]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Negel]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensanleihe]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wachstum der HPI AG wird in diesem Jahr durch mehrere Investitionen vorangetrieben. Deshalb ist Vorstandschef Michael Negel zuversichtlich bezüglich der mittel- bis langfristigen Geschäftsentwicklung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2087" title="Michael_Negel_04" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/Michael_Negel_04-150x150.jpg" alt="Michael_Negel_04" width="150" height="150" /><br />
Seit Jahresbeginn haben sich die meisten deutschen Blue Chips deutlich verteuert. Diese erfreuliche Entwicklung könnte sich in den kommenden Wochen fortsetzen. Denn die Perspektiven für Deutschlands Wirtschaft sind besser als manche Experten bislang vermutet haben. Unabhängig davon sollten clevere Anleger nicht nur auf Standardwerte setzen. Schließlich bieten auch einige Nebenwerte ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Zu den besonders aussichtsreichen Titeln zählt die Aktie von HPI. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München bietet Einkaufs- und Prozessdienstleistungen an. Ebensolche werden stark nachgefragt, da sich große Konzerne wegen eines hohen Wettbewerbsdrucks auf ihr Kerngeschäft konzentrieren müssen und deshalb gerne Teile ihres Einkaufs auslagern, zumal sie dadurch ihre Kosten senken können. In diesem Jahr wird HPI eine Unternehmensanleihe platzieren. Mit dem Emissionserlös sollen viel versprechende Investitionen finanziert werden, die zur Dynamisierung des Unternehmenswachstums beitragen werden. Deshalb ist HPI-Vorstandschef Michael Negel zuversichtlich bezüglich der mittel- bis langfristigen Geschäftsentwicklung. Mit dem wachstumsorientierten Unternehmenslenker hat Martin Münzenmayer vom Stuttgarter Researchbüro ein Interview geführt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Warum hat sich HPI für die Platzierung einer Unternehmensanleihe anstelle eines Bankdarlehens entschieden?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Wir könnten einen Kredit bei einer Bank beantragen – allerdings erst dann, wenn eine testierte Konzernbilanz für das Geschäftsjahr 2011 vorliegt. Wir werden im April eine gute testierte Konzernbilanz vorliegen haben. Somit könnten wir erst im Mai einen Darlehensantrag bei einem Finanzinstitut einreichen. Das Kapital würden wir dann voraussichtlich im September erhalten. Solange wollen und können wir aber nicht warten, weil wir derzeit lukrative Investitionsmöglichkeiten haben, die wir rasch nutzen möchten. Deshalb haben wir uns für die Begebung einer Unternehmensanleihe entschieden.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Welche Laufzeit hat die Anleihe und wie hoch ist deren Verzinsung?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird bis zum Fälligkeitstermin im Dezember 2016 mit neun Prozent per annum verzinst. Das Volumen der Anleihe beträgt bis zu sechs Millionen Euro. Platziert werden kann bis Ende dieses Jahres.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Jüngst ist Falk Raudies Vorstandsmitglied von HPI geworden. Für welche Bereiche ist er nun verantwortlich?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Ich möchte zunächst darauf hinweisen, dass Raudies bereits als Bereichsleiter Umsatzverantwortung für sechs HPI-Gesellschaften hatte, bevor er in den Vorstand aufgenommen wurde. Erwähnenswert ist zudem, dass Raudies und ich gemeinsam 48 Prozent der HPI-Aktien halten. Künftig wird Raudies als Vorstand mit mir zusammen für das operative Geschäft und die damit verbundene Organisation verantwortlich sein. Ich werde das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender führen, Herr Raudies wird stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Aber genau genommen sitzen Raudies und ich in einem Boot. Daher werden wir bestmöglich zusammenarbeiten.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Welche Investitionen sind geplant?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Wir wollen voraussichtlich im April eine 75-prozentige Beteiligung an einem IT-Einkaufsdienstleister erwerben. Zudem möchten wir die Einkaufs- und Logistikaktivitäten eines Industrieunternehmens übernehmen, dass einen Jahresumsatz im niedrigen zweistelligen Millionenbereich erwirtschaft, wofür wir zunächst einige Investitionen tätigen müssen. Auf der Agenda steht auch die Aufstockung einer unserer Beteiligungen im Industriebereich. Last but not least werden wir Anfang April in Nordrhein-Westfalen ein neues Hochreallager in Betrieb nehmen. Dessen Logistikfläche ist dreimal so groß als die Fläche des Lagers, das wir derzeit nutzen und das bereits aus allen Nähten platzt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Gibt es noch weitere Vorhaben?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Ja, wir wollen ein sehr lukratives Segment des HPI-Konzerns ausbauen – und zwar die Übernahme von Lagerüberbeständen und deren globale Vermarktung. Diesen Geschäftsbereich haben wir im September 2010 gegründet, indem wir die Azego Components AG übernommen haben, die sich auf den Erwerb und die Vermarktung von Chip-Überbeständen spezialisiert hat. Im vergangenen Jahr hat sich der Umsatz von Azego Components verdoppelt. 2012 dürfte er sich erneut verdoppeln oder sogar verdreifachen. Im ersten Quartal 2012 wird übrigens eine Online-Plattform von HPI für die B2B-Vermarktung von IT-Überbeständen freigeschaltet. Wir rechnen im Bereich der Überbestandsvermarktung von Chips und IT-Produkten bei HPI jährlich mit einem hohen, zweistelligen Gewinnwachstum.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Wie wird sich die geplante Aufstockung der Beteiligung an der Industriegesellschaft auf die Marge auswirken?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Diese Transaktion wird dazu führen, dass die Marge steigen wird, da der auf Minderheiten entfallende Gewinn infolge der Aufstockung der Beteiligung sinken wird. Der Nettogewinn, den wir mit dieser Beteiligung erzielen, wird voraussichtlich um 25 Prozent steigen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Ist die Integration der derzeitigen Tochterunternehmen abgeschlossen?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Inzwischen sind alle HPI-Töchter vollständig integriert. Im vergangenen Jahr haben wir uns bewusst auf die Integration der Tochtergesellschaften konzentriert, wodurch wir Synergiepotenziale nutzen und Kosten senken konnten. Anmerken möchte ich aber, dass wir im Dezember 2011 unser IT-Segment mit der Übernahme der NET Consulting GmbH gestärkt haben. Mit dem Kauf der auf IT-Netzwerke, Server- und Speichersysteme, Virtualisierung und Cloud Computing spezialisierten Einkaufs- und Servicegesellschaft wollten wir unser Leistungsportfolio im Bereich IT-Service erweitern.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Welche Dienstleistungen beziehungsweise Produkte von HPI werden aktuell besonders stark nachgefragt?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Sehr hoch ist die Nachfrage im Bereich IT-Netzwerke, da das Thema Netzwerksicherheit derzeit für viele Unternehmen von großer Bedeutung ist. Zudem werden unserer Einkaufsdienstleistungen für Ge- und Verbrauchsgüter für den industriellen Sektor stark nachgefragt. In dieser Sparte konnten wir die Erlöse im Geschäftsjahr 2011 um mehr als 25 Prozent steigern. In diesem Jahr erwarte ich hier erneut ein deutliches Umsatzplus, da wir dieses Geschäft auf Frankreich und Belgien ausdehnen werden.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Für manche Anleger ist es nicht klar, ob HPI nun Ware liefert oder den Einkauf nur organisiert. Können Sie das näher definieren?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>90 Prozent unseres Jahresumsatzes sind Transaktionserlöse. Das heißt, wir kaufen Produkte, lagern diese und liefern sie gegen Rechnung an Industriekunden in Europa, Asien und Amerika. In einem Jahr handelt HPI 750.000 Bestellungen, zwei Millionen Warenein- und -ausgänge und beliefert 800 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in deren Niederlassungen in Asien und den USA. Dabei machen wir unseren Umsatz zu je einem Drittel mit IT-Produkten, elektronischen Bauelementen sowie industriellen Ge- und Verbrauchsartikeln (wie zum Beispiel Werkzeuge, Schleifmittel und anderes Fertigungsmaterial). Nur ein Umsatz von etwa sieben Millionen Euro ist Dienstleistungsumsatz. Dafür verhandeln und verwalten wir ein Einkaufsvolumen in Höhe von circa vier Milliarden Euro für die Industrie.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Wie schätzen Sie die Chancen für die Gewinnung neuer Kunden ein?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Voraussichtlich werden wir 2012 einige Neukunden gewinnen. Schließlich hat die Unternehmensberatung Cap Gemini im vergangenen Jahr eine Studie veröffentlicht, gemäß der sich in Europa 43 Prozent aller Einkäufer von Industrieunternehmen mit dem Outsourcing von Einkaufs- und Logistikdienstleistungen beschäftigen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Im Juni 2011 haben Sie für das Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 130 bis 140 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von 3,5 bis 4,5 Prozent in Aussicht gestellt. Halten Sie an diesem Ausblick fest?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Im Vordergrund steht bei uns das organische Gewinnwachstum neben dem Wachstum durch Akquisitionen. 2013 wollen wir bei einem Umsatz von deutlich mehr als 100 Millionen Euro eine EBIT-Marge zwischen 3,5 und 4,5 Prozent sowie einen Gewinn je Aktie zwischen 0,28 und 0,38 Euro erzielen.</p>
<p><strong>Aktie ist deutlich unterbewertet</strong><br />
Viele Unternehmen wollen ihre Kosten nachhaltig senken und lagern deshalb den Einkauf von B- und C-Artikeln wie zum Beispiel Schrauben und Arbeitshandschuhe aus. Von diesem Trend profitiert HPI. Positiv zu werten ist, dass das HPI-Management eine gut durchdachte und aussichtsreiche Wachstumsstrategie umsetzt. Die guten Unternehmensperspektiven sind jedoch im aktuellen Aktienkurs nicht eingepreist. Denn basierend auf dem für 2012 in Aussicht gestellten Gewinn von 0,22 bis 0,26 Euro je Aktie errechnet sich ein KGV von 7,7 bis 9,0. Legt man den für 2013 anvisierten Gewinn von 0,28 bis 0,38 pro Anteilschein zugrunde, beträgt das KGV sogar nur 5,2 bis 7,1. Somit ist die HPI-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau ein Schnäppchen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
WKN: A0JCY3<br />
ISIN: DE000A0JCY37<br />
Aktienkurs: 1,99 Euro (Stand: 25.01.2012)<br />
Aktienanzahl: 7.249.490<br />
Marktkapitalisierung: 14,43 Millionen Euro (Stand: 25.01.2012)<br />
Geschäftsjahresende: 31.12.</p>
<p><strong>Kontaktadresse</strong><br />
HPI AG<br />
Joseph-Wild-Straße 20<br />
81622 München</p>
<p>Telefon: 089 9971-1501<br />
Telefax: 089 9971-5999</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:info@hpi-ag.com">info@hpi-ag.com</a><br />
Internet: <a href="http://www.hpi-ag.com/">www.hpi-ag.com</a></p>
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		<item>
		<title>Intertainment Media sorgt weltweit für eine bessere Kommunikation im Internet</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 14:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Cantech Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[David Lucatch]]></category>
		<category><![CDATA[Intertainment Media]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft Outlook]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbo]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungssoftware]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Echtzeitübersetzungssoftware Ortsbo von Intertainment Media kommt bei Internet-Nutzern hervorragend an, wie die rasant steigende Userzahl eindrucksvoll beweist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2027" title="ortsbo 1" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/11/ortsbo-1-150x150.jpg" alt="ortsbo 1" width="150" height="150" /></p>
<p>Mit einem simplen, aber aussichtsreichen Geschäftsmodell punktet Intertainment Media: Das kanadische Unternehmen fungiert als eine Art Inkubator für Gesellschaften, die sich auf die Entwicklung von pfiffiger Software sowie innovativer Internet-Applikationen spezialisiert haben. Eine davon ist die Echtzeitübersetzungssoftware Ortsbo, die von einem Nutzer geschriebene Wörter und Sätze automatisch übersetzt. Erfreulicherweise können Ortsbo-User inzwischen schon aus mehr als 50 Sprachen eine auswählen, in die ihr Text übersetzt werden soll. Somit erleichtert Ortsbo die Kommunikation mit Menschen in anderen Ländern via Internet erheblich.</p>
<p>Ortsbo kann in Verbindung mit vielen Social-Media-Netzwerken wie beispielsweise Facebook und Twitter genutzt werden, aber auch mit dem iPhone, dem iPad und dem Windows Phone 7. Darüber hinaus gibt es Ortsbo für Microsoft Outlook. Damit kann zum Beispiel eine in Englisch verfasste E-Mail in einer anderen Sprache verschickt werden. Bald will Intertainment Media eine kommerzielle Version von Ortsbo für Microsoft Outlook anbieten.</p>
<p><strong>Immer mehr Menschen nutzen Ortsbo &#8230;</strong><br />
Das Interesse an Ortsbo ist sehr groß – das beweist die Entwicklung der Anzahl der User: Im September stieg die Zahl der Nutzer der Echtzeitübersetzungssoftware im Vergleich zum Vormonat um 21 Prozent auf ein Rekordniveau rund 32,3 Millionen. Die gesamte Nutzungszeit erhöhte sich immerhin um fünf Prozent auf 256,1 Millionen Minuten. Mit diesen Zahlen ist Vorstandschef David Lucatch hochzufrieden. Für gute Stimmung sorgt bei dem Unternehmenslenker zudem die Tatsache, dass es auch in den anderen Divisionen von Intertainment Media rund läuft.</p>
<p><strong>&#8230; und KNCTR kommt auch gut an!</strong><br />
Ein weiteres Highlight im Angebot der kanadischen Gesellschaft ist KNCTR – eine Software, die eine individuelle Gestaltung der Desktop-Oberfläche eines PCs ermöglicht. Die Nachfrage nach KNCTR wächst rasant. Im Juli lag die Zahl der KNCTR-Nutzer bei 1,6 Millionen – mittlerweile sind es schon mehr als drei Million. Vertrieben wird KNCTR übrigens von der Intertainment Media-Tochtergesellschaft itiBiti Systems.</p>
<p><strong>Ad Taffy gewinnt neue Kunden</strong><br />
Über ein großes Wachstumspotenzial verfügt Ad Taffy – ein weiteres Tochterunternehmen, dass sich auf kreatives Online-Marketing spezialisiert hat. David Lucatch berichtete jüngst im Rahmen eines <a href="http://www.cantechletter.com/2011/10/interview-david-lucatch-ceo-of-intertainment-media/" target="_blank">Interviews</a>, dass mehrere große Unternehmen als Kunden für Ad Taffy gewonnen wurden. Einer der Neukunden ist die kanadische Scotiabank.</p>
<p>Das traditionelle Business von Intertainment Media steckt in der Tochtergesellschaft Magnum – hier laufen die Geschäfte Lucatch zufolge sehr gut. Magnum bietet seit mehr als 25 Jahren maßgeschneiderte Design-, Produktions- und Vertriebslösungen, die Unternehmen im Rahmen ihres normalen Geschäfts und im Rahmen ihrer Werbeaktivitäten nutzen können.</p>
<p><strong>Strategisch sinnvolle Akquisition</strong><br />
Hochinteressant: Anfang Juni wurde die mit Groupon vergleichbare Internet-Plattform DealFrenzy von Intertainment Media übernommen. Mit diesem Zukauf erobert die kanadische Gesellschaft einen vielversprechenden Markt. Unabhängig davon ist der Vorstandschef davon überzeugt, dass Ortsbo bis auf Weiteres der größte Wachstumstreiber für das von ihm geführte Unternehmen bleiben wird. Es gab übrigens bereits Übernahmeangebote für Ortsbo, aber sie wurden von Lucatch abgelehnt, weil die Offerten viel zu niedrig waren.</p>
<p>Auch künftig wird Intertainment Media laut Lucatch eine Art Holding bleiben, die mehrere voneinander unabhängige Geschäftseinheiten umfasst, die mit einer überdurchschnittlich hohen Innovationskraft überzeugen. Der Firmenchef ist sich allerdings darüber im Klaren, dass der Wert eines Unternehmens von den Marktteilnehmern an der Börse oft nicht richtig eingeschätzt wird, wenn es Teil einer Holding ist. Deshalb spielt er mit dem Gedanken, Tochtergesellschaften im Zuge von Spin-Offs an die Börse zu bringen. Ein potenzieller Kandidat für einen solchen Spin-Off ist Ortsbo.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Gute Chancen auf hohe Kurszuwächse</strong></span><br />
Ortsbo und KNCTR könnten sich weltweit etablieren. Angesichts dieser Perspektiven ist die Marktkapitalisierung von Intertainment Media mit 94,4 Millionen CAD (bei einem Aktienkurs von 0,53 CAD) sehr niedrig, zumal bei vergleichbaren Internetunternehmen ein Nutzer mit etwa 60 US-Dollar bewertet wird. Deshalb dürfte sich die Aktie des kanadischen Unternehmens mittelfristig deutlich verteuern. Wichtig: Im Falle eines Spin-Offs von Ortsbo dürften Intertainment Media-Aktionäre eine bevorrechtige Zuteilung erhalten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
Internetseite des Unternehmens: <a href="http://intertainmentmedia.com/" target="_blank">www.intertainmentmedia.com</a><br />
WKN: A1C 81A<br />
ISIN: CA46111P1036<br />
Aktienanzahl: 178.042.842<br />
aktueller Aktienkurs (Stand: 04.11.2011): 0,53 CAD<br />
Marktkapitalisierung: 94,4 Millionen CAD</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Wir sehen noch großes Wachstumspotenzial im Bereich IT-Dienst-leistungen“</title>
		<link>http://researchbuero.de/2011/11/01/%e2%80%9ewir-sehen-noch-groses-wachstumspotenzial-im-bereich-it-dienstleistungen%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 15:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Aktie]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Datagroup]]></category>
		<category><![CDATA[Dividende]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Hermann Schaber]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Dienstleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[Prime Standard]]></category>

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		<description><![CDATA[DATAGROUP-Vorstandschef Hans-Hermann Schaber ist mit der aktuellen Auftragslage sehr zufrieden. Unabhängig davon will er das IT-Dienstleistungsgeschäft weiter ausbauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2003" title="Schaber-Bild-2" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/11/Schaber-Bild-2-150x150.jpg" alt="Schaber-Bild-2" width="150" height="150" /></p>
<p>Unter den börsennotierten IT-Unternehmen ist die DATAGROUP AG quasi ein Musterschüler. Zurückzuführen ist dies auf das bewährte Geschäftsmodell der im Dezember 2005 gegründeten Gesellschaft. Deren erfahrene Vorstände Hans-Hermann Schaber und Dirk Peters führen das Unternehmen mit Weitblick und legen dabei großen Wert auf eine stabile Auftragslage. Interessante Hintergrundinformationen bezüglich der Perspektiven der DATAGROUP hat der Börsenjournalist Martin Münzenmayer im Rahmen eines Interviews mit Vorstandschef Hans-Hermann Schaber erfahren.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Herr Schaber, alle Volkswirte reden von einer Eintrübung der Konjunktur. Hat sich denn die Geschäftsentwicklung der DATAGROUP zuletzt verschlechtert?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Davon spüren wir nichts. Im Gegenteil. Wir konnten in den zurückliegenden Woche einige große Auftragseingänge verzeichnen: Im Bereich des Service Desks, der Hotline für IT-Fragen, die wir im Namen unserer Kunden für deren Mitarbeiter anbieten, haben wir Rahmenverträge im Gesamtvolumen von rund 3,5 Millionen Euro abgeschlossen. Außerdem haben wir mit einem namhaften Kunden der deutschen Industriebranche für den Standort Hamburg einen Dreijahresvertrag für die Betreuung von 8.500 Endgeräten abgeschlossen. Das Auftragsvolumen beläuft sich hier auf insgesamt 6,3 Mio. Euro. Diese Aufträge bilden ein starkes Fundament für das jüngst gestartete Geschäftsjahr 2011/12f und bauen den Anteil der IT-Services-Umsätze plangemäß deutlich aus.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wie beurteilen Sie die Wachstumsaussichten im laufenden Geschäftsjahr?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir sind vorsichtig optimistisch bezüglich der Geschäftsentwicklung in 2011/12. Auf Basis der in den vergangenen Monaten vermeldeten großen Dienstleistungsaufträge und den konkret bezifferbaren Wachstumspotenzialen bei diesen Kunden glauben wir an ein deutliches Wachstum in diesem Bereich. Falls die Konjunktur lahmen sollte, könnten wir damit allgemeine Rückgänge in begrenztem Umfang abfangen. Dies zeigt nach der Krise 2008/2009, in der wir ein Rekordjahr vermelden konnten, abermals die hohe Stabilität des DATAGROUP-Geschäftsmodells.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Aktuell erwirtschaftet die DATAGROUP mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes mit IT-Dienstleistungen. In welchem Ausmaß kann das IT-Dienstleistungsgeschäft noch ausgeweitet werden?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir sehen noch großes Wachstumspotenzial in diesem Bereich und wollen den Dienstleistungsanteil mittelfristig in Richtung 75 Prozent ausbauen. Dabei helfen uns Produkte wie die DATAflat, die Unternehmen voll ausgestattete IT-Arbeitsplätze für 99 Euro im Monat anbietet. DATAflat beinhaltet neben PC und Speicherplatz in unserem Rechenzentrum alle notwendigen Betriebs- und IT-Security-Leistungen sowie unseren Service Desk – also mehrheitlich IT-Dienstleistungen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wieviele Unternehmen nutzen derzeit die Cloud Computing-Lösung DATAflat?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Als Zielgruppe der DATAflat sehen wir vor allem kleine Unternehmen mit bis zu 49 IT-Arbeitsplätzen, die heute typischerweise von einem lokalen PC-Händler betreut werden. Wir bauen das Geschäft auf, indem wir diese PC-Händler als Franchisenehmer gewinnen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Franchisenehmer kann seinen Kunden ein viel umfangreicheres Leistungsangebot machen und sie so langfristig an ihn binden. Und wir profitieren, indem wir auf diesem Weg unmittelbaren Kundenzugang erhalten. Aktuell nutzen circa 30 Unternehmen eine DATAflat-Lösung. Die ersten Vertragsabschlüsse mit Franchisenehmern sind erfolgt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Ihr Ziel ist es, die Zahl der DATAflat-Nutzer innerhalb von drei Jahren auf 4.000 zu erhöhen. Dies ist doch eine sehr ambitionierte Prognose, oder?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wenn man die prognostizierten Wachstumsraten im Cloud Bereich zugrunde legt, scheinen diese Zahlen machbar. Dabei liegt folgende Überlegung zugrunde: In unserem Zielmarkt der Unternehmen mit 5 bis 49 IT-Arbeitsplätzen gibt es in Deutschland etwa 400.000 Firmen. Wenn man davon ausgeht, dass es uns gelingt, in drei Jahren circa ein Prozent dieser Firmen als Kunden zu gewinnen, haben die wir Zielmarke 4.000 DATAflat-Kunden erreicht. Aufgrund der Multiplikatorwirkung durch unser Franchisingkonzept halten wir das für machbar.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Gibt es außer der zunehmenden Nutzung von Cloud Computing weitere Trends, von denen die DATAGROUP profitiert?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir sehen zusehends den Trend, einzelne IT-Leistungen auszulagern bzw. sich für einzelne Aufgaben externe Experten ins Haus zu holen. Die jüngst vermeldeten Aufträge sind dafür beispielhaft. Im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen werden mehr als 50 DATAGROUP-Mitarbeiter dafür Sorge tragen, dass die IT-Systeme an den Arbeitsplätzen der Kunden betriebsbereit sind. Der Serviceumfang beinhaltet die technische Unterstützung vor Ort, mit garantierten Verfügbarkeiten der IT inklusive Smartphones, bis hin zur Beratung bei der Beschaffung neuer Hard- und Software. Für diese Anforderungen sind wir sehr gut aufgestellt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Nach welchen Kriterien werden weitere Übernahmekandidaten ausgewählt?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir interessieren uns für IT-Unternehmen, die unsere bestehenden Geschäftsfelder IT-Services, Consulting und IT-Solutions weiter ausbauen beziehungsweise sinnvoll ergänzen. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf Firmen, die im Application Management Sektor unterwegs sind. Dies könnte der Betrieb von SAP-Anwendungen oder auch von anderen Softwarelösungen sein.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Aufgrund der prognostizierten Abkühlung der Wirtschaft dürften die Preise für interessante Unternehmen sinken. Wird die DATAGROUP deshalb ihre Akquisitionsaktivitäten ausweiten?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir freuen uns natürlich über günstige Einkaufpreise. Aber es ist für uns oberstes Gebot, uns die Zeit zu geben, geeignete Unternehmen zu finden und die Akquisitionen managen zu können. Es steckt zwar viel Arbeit in Auswahl, Prüfung und Kauf eines Unternehmens, die Arbeitsintensität reißt jedoch nach dem Kauf nicht ab, sondern verlagert sich auf andere Themengebiete.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> In der Vergangenheit konnten akquirierte Gesellschaften rasch in den DATAGROUP-Konzern integriert werden. Worauf ist dies zurückzuführen?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir sprechen lieber von Eingliederung statt von Integration. Denn die zugekauften Firmen behalten in der Regel ihre rechtliche Eigenständigkeit und vor allem ihre Firmenkultur. Zu Beginn unserer Akquisitionstätigkeit haben wir einen Leitfaden „100 Tage DATAGROUP“ entwickelt. Er betrachtet die Eingliederung eines Unternehmens unter operativen und emotionalen Gesichtspunkten und ermöglicht uns eine standardisierte und wiederholbare Vorgehensweise. So konnten wir Turnaround-Fälle durchschnittlich nach zwölf Monaten in die Profitabilität drehen. Hinzu kommt, dass wir ein eingespieltes Team und eine gewisse Routine entwickelt haben.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wann wird die DATAGROUP in den Prime Standard aufsteigen?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Der Segmentwechsel ist geplant für das erste Halbjahr 2012 und soll in Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung stattfinden. Der genaue Zeitpunkt hängt natürlich stark von der dann herrschenden Stimmung an den Börsen ab. Eine der größten Vorbereitungen für den Segmentwechsel ist bereits erfolgt: Die Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wird die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik künftig fortgesetzt? Können Sie schon sagen, wie hoch die Dividende für das Fiskaljahr 2010/11 sein wird?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber: </strong>Eine unserer obersten Maxime ist Kontinuität – in der Entwicklung unserer Geschäftsergebnisse wie auch bei der Dividende. Daher möchten wir unsere Aktionäre auch weiterhin am Erfolg der DATAGROUP teilhaben lassen. Die genaue Höhe der Dividende steht noch nicht fest, nur so viel: Sie wird ein gesundes Maß an Erfolgsteilhabe und gleichzeitigem Spielraum für weitere Akquisitionen haben.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Für Kursfantasie ist gesorgt</strong></span><br />
Die Korrelation der Geschäftsentwicklung der DATAGROUP mit der Konjunktur dürfte mittel- bis langfristig weiter sinken. Schließlich ist die steigende Nachfrage nach Cloud Computing-Lösungen ein von der Wirtschaftslage unabhängiger Megatrend, da Unternehmen mithilfe von Cloud Computing ihre Kosten deutlich reduzieren können. Im aktuellen Kurs der DATAGROUP-Aktie sind die guten Perspektiven des Anbieters von IT-Serviceleistungen und IT-Lösungen nicht ausreichend eingepreist. Darüber hinaus sorgt der geplante Wechsel in den Prime Standard für Kursfantasie. Deshalb sollten Anleger einsteigen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
Internetseite des Unternehmens: <a href="http://www.datagroup.de/" target="_blank">www.datagroup.de</a><br />
WKN: A0J C8S<br />
ISIN: DE000A0JC8S7<br />
Aktienanzahl: 6,9 Millionen Stück<br />
aktueller Aktienkurs (Stand: 01.11.2011): 5,47 Euro<br />
Marktkapitalisierung: 37,7 Millionen Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Wir haben in Europa keine Krise im Wohnimmobilien-Sektor“</title>
		<link>http://researchbuero.de/2011/10/18/%e2%80%9ewir-haben-in-europa-keine-krise-im-wohnimmobilien-sektor%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 17:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[FTSE EPRA/NAREIT Index]]></category>
		<category><![CDATA[Lyxor]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI Europe Real Estate]]></category>
		<category><![CDATA[PIA Europa Real]]></category>
		<category><![CDATA[WKN A0J4KD]]></category>
		<category><![CDATA[WKN LYX0FL]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnimmobilien]]></category>

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		<description><![CDATA[Werner Hohl, Manager des Immobilienaktien-Fonds PIA Europa Real, ist davon überzeugt, dass die Geschäftsmodelle von Immobiliengesellschaften oftmals weniger konjunktursensitiv sind als Anleger es meinen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/10/hohl-small-150x150.jpg" alt="hohl-small" title="hohl-small" width="150" height="150" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1994" /></p>
<p>Sowohl mit ETFs als auch mit aktiv gemanagten Fonds können Anleger breit gestreut in Aktien von Immobilienunternehmen investieren. Als Depotbeimischung eignet sich beispielsweise der von Lyxor emittierte ETF auf den MSCI Europe Real Estate (WKN LYX 0FL). Der diesem ETF zugrunde liegende Index setzt sich aus den Anteilscheinen der bedeutendsten Immobilienunternehmen Europas zusammen. Eine interessantes Investment ist auch der von Pioneer Investments Austria aufgelegte Immobilienaktien-Fonds PIA Europa Real (WKN A0J 4KD), der von Werner Hohl gemanagt wird. Mit dem erfahrenen Aktien-Strategen hat Martin Münzenmayer vom Stuttgarter Researchbüro ein Interview geführt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Derzeit sind Großbritannien, Frankreich und Österreich die am höchsten gewichteten Länder im Portfolio des Europa Real. Woran liegt das?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Bei der Portfoliostrukturierung orientiere ich mich am FTSE EPRA/NAREIT Index, in dem Großbritannien und  Frankreich  am höchsten gewichtet sind. Unabhängig davon kann ich im Fondsportfolio Länder höher oder niedriger gewichten als in dem Index. Beispielsweise hatte ich bis vor einem halben Jahr Großbritannien deutlich niedriger gewichtet als in dem Index. Derzeit ist Frankreich im Fondsportfolio einen Prozentpunkt niedriger gewichtet als im FTSE EPRA/NAREIT Index und Österreich ist 6,6 Prozentpunkte höher gewichtet als in dem Index. Österreichische Immobilien-Titel waren im vergangenen Jahr große Performancebringer für den Fonds. Infolgedessen war die Übergewichtung Österreichs im Portfolio des Europa Real im ersten Halbjahr 2011 noch größer als zurzeit.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Welche Kriterien berücksichtigen Sie bei der Auswahl der Portfoliowerte?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Ich investiere bevorzugt in Aktien, die deutlich unterhalb ihres Net Asset Values notieren. Das ist derzeit bei allen österreichischen Immobilientiteln, die auch eine Gewichtung im ATX haben, der Fall. Darüber hinaus bewerte ich es positiv, wenn sich Unternehmen auf Wohnimmobilien in guten Lagen fokussieren, weswegen ich deren Aktien gerne kaufe. Bei meinen Anlageentscheidungen berücksichtige ich auch die Informationen des Managements während Roadshows. Selbstverständlich führe ich gelegentlich auch Einzelgespräche mit Vorständen, denn der vertrauensvolle Kontakt zu ihnen ist für mich von großer Bedeutung. Letztendlich muss ich von den Fähigkeiten des Managements überzeugt sein und auch das Geschäftsmodell eines Unternehmens als vielversprechend einstufen, damit ich die Aktie einer Immobiliengesellschaft ins Portfolio des PIA Europa Real aufnehme.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Die Aktie der Conwert Immobilien Invest SE ist im Fondsportfolio aktuell die viertgrößte Position und zugleich die am höchsten gewichtete österreichische Immobilienaktie. Was spricht aus Ihrer Sicht für dieses Unternehmen?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Positiv bewerte ich, dass die Conwert in den Wohnimmobilienmärkten Österreichs und Deutschlands gut positioniert ist. Künftig wird das Unternehmen von dem anhaltenden Zuzug in Großstädte und dem relativ niedrigen Neubauvolumen profitieren. Alles in allem ist die Strategie der Conwert konservativ, zumal Experten bei Wohnimmobilien in Österreich und Deutschland in den kommenden Jahren eine positive Wertentwicklung erwarten. Trotz dieser überzeugenden Perspektiven notiert die Conwert-Aktie derzeit deutlich unter ihrem Net Asset Value.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Die Cash-Quote des Europa Real ist im August auf 0,5 Prozent gesunken. Worauf ist dies zurückzuführen?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Ende Juli lag der Cash-Anteil noch bei drei Prozent. Verringert hat sich das Liquiditätspolster, weil im August einige Anleger ihre Fondsanteile verkauft haben. Es ist leider fast immer so, dass sich Anleger zyklisch verhalten. Daher verkaufen sie ihre Fondsanteile während einer Baisse und steigen erst dann wieder ein, wenn die Kurse nach oben sausen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wie sollten sich Anleger verhalten, die in einen Immobilienaktien-Fonds wie zum Beispiel den PIA Europa Real investieren möchten, aber aufgrund der schlechten Stimmung an den Aktienmärkten verunsichert sind?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Eine interessante Möglichkeit ist es aus meiner Sicht, wenn ein Anleger im Rahmen eines Sparplans in einen Immobilienaktien-Fonds einzahlt. Für seine fixe Sparrate von zum Beispiel 100 Euro pro Monat kauft der Anleger bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Kursen automatisch weniger Anteile. Somit kann er langfristig von dem Cost-Average-Effekt profitieren, da er für seine Fondsanteile einen attraktiven Durchschnittskurs erzielen kann. Im Detail bedarf das aber wie bei jeder Veranlagung eines ausführlichen individuellen Beratungsgesprächs.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Was spricht derzeit für den Kauf von soliden Immobilienaktien beziehungsweise dem Kauf von Anteilen des Europa Real?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Zuletzt haben fast alle Immobilienaktien extrem korrigiert, obwohl bei den jeweiligen Unternehmen fundamental alles im grünen Bereich ist. Einige Immobiliengesellschaften haben übrigens in den vergangenen Monaten sehr lukrative Transaktionen vertraglich besiegelt. Dennoch wurden ihre Aktien an der Börse abgestraft und notieren nun auf Kursniveaus, die zu einem selektiven Einstieg einladen. Fakt ist, dass es in Folge der negativen Realzinsen einen Trend zu Immobilienwerten gibt. Es ist lediglich so, dass viele Marktteilnehmer im Spätsommer dieses Jahres fast alle Aktien panikartig verkauft haben, ohne sich zuvor mit den Aussichten der jeweiligen Unternehmen zu beschäftigen. Und meiner Meinung nach ist es eben so, dass insbesondere Immobiliengesellschaften derzeit mit guten Perspektiven punkten, zumal deren Geschäftsmodelle oftmals weitaus weniger konjunktursensitiv sind als Anleger es meinen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pan American Goldfields ist ein Hidden Champion</title>
		<link>http://researchbuero.de/2011/09/14/pan-american-goldfields-ist-ein-hidden-champion/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 08:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Barrick Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Pan American Goldfields]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>
		<category><![CDATA[Silver Wheaton]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aktie von Pan American Goldfields wurde bislang nur von wenigen Anlegern entdeckt, obwohl sie über ein großes Kurspotenzial verfügt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Preise von Gold und Silber sind in den zurückliegenden Monaten deutlich gestiegen. Kurzfristig könnten sie zwar in einer Seitwärtsbewegung verharren, aber mittel- bis langfristig dürften sie weiter nach oben sausen. Schließlich ist eine nachhaltige Lösung der Staatsschuldenprobleme in Amerika und einigen Ländern Europas nicht in Sicht. Deshalb werden auch künftig viele Investoren ihr Kapital in Edelmetalle investieren, die nach wie vor einer der wenigen sicheren Anlegerhäfen sind. Von weiter steigenden Gold- und Silberpreisen werden aber nicht nur die großen Produzenten wie zum Beispiel Barrick Gold oder Silver Wheaton profitieren, sondern auch kleine Junior-Produzenten, die bislang nur von wenigen Börsianern entdeckt wurden. Zu diesen Hidden Champions zählt beispielsweise Pan American Goldfields. Dieses Unternehmen baut in Mexiko auf der Cieneguita-Liegenschaft gemeinsam mit dem Joint Venture-Partner Minera Rio Tinto Gold und Silber sowie kleine Mengen Blei ab. Vom operativen Gewinn des Joint-Ventures wird Pan American Goldfields 80 Prozent erhalten, sobald in einer Tiefe unterhalb von 15 Metern Metalle abgebaut werden. Bis dahin muss sich das Unternehmen mit einem Gewinnanteil von 20 Prozent begnügen. Erwähnenswert ist diesbezüglich, dass Minera Rio Tinto die Exploration und Entwicklung der Cieneguita-Liegenschaft teilweise finanziert hat.</p>
<p><strong>Die Produktionsmenge steigt …</strong><br />
Von großer Bedeutung ist eine Meldung, die Pan American Goldfields Ende August veröffentlichte. Denn darin wurde über eine deutliche Ausweitung der Gold- und Silberproduktion auf dem Cieneguita-Gelände berichtet. Während im Juni lediglich 222 Unzen Gold und 10.470 Unzen Silber produziert wurden, waren es im Juli bereits 450 Unzen Gold und 27.454 Unzen Silber. Wichtig: Im Juli wurden in der Mühle auf der Cieneguita-Liegenschaft im Durchschnitt pro Tag 385 Tonnen Erz verarbeitet – diese Verarbeitungsmenge konnte im August auf 428 Tonnen Erz pro Tag gesteigert werden. Pro Tag können in der Mühle maximal 500 Tonnen Erz verarbeitet werden, sodass eine weitere Ausweitung der Produktionsmenge möglich ist.</p>
<p><strong>… und die Kosten werden sinken</strong><br />
Zuletzt lagen die Produktionskosten für eine Unze Gold bei 850 US-Dollar. Diese relativ hohen Kosten werden künftig deutlich sinken. Parallel dazu wird die Marge von Pan American Goldfields steigen. Interessant ist darüber hinaus, dass sich aus dem Boden des Cieneguita-Geländes noch große Mengen an Gold und Silber herausholen lassen. Schließlich beherbergt das Areal laut einer dem kanadischen Bergbaustandard NI43-101 entsprechenden Ressourcenschätzung 474.900 Unzen Gold und 33,5 Millionen Unzen Silber. Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die M3 Engineering and Technology Corporation derzeit ein vorläufiges Wirtschaftlichkeitsgutachten für die Cieneguita-Liegenschaft erstellt. Aber unabhängig davon weiß jeder Experte in der Mining-Branche, dass angesichts der bereits nachgewiesenen Ressourcen die Produktionsmenge langfristig verzehnfacht werden kann. Neil Maedel &#8211; Vorstandsmitglied von Pan American Goldfields &#8211; ist übrigens begeistert darüber, dass das Gutachten von der M3 Engineering and Technology Corporation erstellt wird. Er begründet dies damit, dass dieses Ingenieurbüro in Mexiko für das Design und die Entwicklung von mehr als der Hälfte der Minen verantwortlich war, die in dem Land in den vergangenen 20 Jahren gebaut wurden.</p>
<p><strong>Versierter Rechtsanwalt als Berater</strong><br />
Erfreulich ist aber nicht nur der jüngst gemeldete Anstieg der Produktionsmenge, sondern auch die Tatsache, dass Hernan Celorrio im August zum Berater des Vorstands von Pan American Goldfields und der Geschäftsführung der argentinischen Tochtergesellschaft Recursos Argentinos ernannt wurde. Celorrio arbeitet als Rechtsanwalt und verfügt über ausgezeichnete Kenntnisse im Bereich des argentinischen Bergrechts. Derzeit ist er Vizepräsident der argentinisch-chilenischen Handelskammer sowie Vorsitzender des Mining-Ausschusses der argentinisch-kanadischen Handelskammer. Er ist außerdem Präsident der argentinischen Mining-Foundation. In der Vergangenheit hat Celorrio übrigens als Präsident einer in Argentinien ansässigen Tochtergesellschaft des weltweit größten Goldproduzenten Barrick Gold gearbeitet.</p>
<p><strong>Bohrprogramm wird bald gestartet</strong><br />
Apropos Argentinien: Im Land der Gauchos gehört Pan American Goldfields die Gold-Liegenschaft Cerro Delta – sie befindet sich in der Provinz La Rioja. Auf diesem Gelände sollen im vierten Quartal 2011 die ersten Bohrungen durchgeführt werden. Die Ergebnisse des Bohrprogramms dürften sehr gut ausfallen. Schließlich ist das Cerro Delta-Gelände nur zwölf Meilen entfernt von der Liegenschaft Cerro Casale &#8211; ebensolche weist die gleiche geologische Struktur wie das Cerro Delta-Areal, beherbergt 23 Millionen Unzen Gold und befindet sich im gemeinschaftlichen Besitz von Barrick Gold und Kinross Gold.</p>
<p><img src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/09/CerroDelta-Maricunga_map2-300x191.jpg" alt="CerroDelta-Maricunga_map" title="CerroDelta-Maricunga_map" width="300" height="191" class="aligncenter size-medium wp-image-1974" /></p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Glänzende Perspektiven</strong><br />
</span>Pan American Goldfields punktet mit zwei Edelmetall-Liegenschaften mit großem Potenzial. Zudem wird das Unternehmen von erfahrenen Vorständen geführt, die in der Vergangenheit bereits mehrfach die Entwicklung großer Rohstoffprojekte erfolgreich vorangetrieben haben. Die Aktionäre der jeweiligen Unternehmen haben davon profitiert, denn ihre Anteilscheine haben sich deutlich verteuert. Die Chancen stehen gut, dass mittel- bis langfristig auch die Pan American Goldfields-Aktionäre allen Grund zur Freude haben werden. Zumal künftig auch ein Listing der Aktie des Gold- und Silberproduzenten an der Börse in Toronto den Kurs nach oben treiben könnte. Ein Listing der Aktie an dieser oder einer anderen wichtigen Börse ist Unternehmensangaben zufolge geplant.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
<span style="color: #008000;"> </span>Internetseite des Unternehmens: <a href="http://www.panamgoldfields.com/s/Home.asp" target="_blank">www.panamgoldfields.com</a><br />
Unternehmenspräsentation: <a href="http://www.panamgoldfields.com/i/pdf/corppresentationjuly2011.pdf" target="_blank">www.panamgoldfields.com/i/pdf/corppresentationjuly2011.pdf</a><br />
WKN: A1C 1KL<br />
ISIN: US6978441086<br />
Aktienkurs: 0,21 US-Dollar (Stand: 13.09.2011)<br />
Aktienanzahl: 61.292.581<br />
Marktkapitalisierung: 12,87 Millionen US-Dollar (Stand: 13.09.2011)<br />
Geschäftsjahresende: 28.02.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Das margenstarke Auslandsgeschäft ist und bleibt ein Wachstums-treiber“</title>
		<link>http://researchbuero.de/2011/09/01/%e2%80%9edas-margenstarke-auslandsgeschaft-ist-und-bleibt-ein-wachstumstreiber%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 08:30:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[EBIT-Marge]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Kochanski]]></category>
		<category><![CDATA[IVU Traffic Technologies AG]]></category>
		<category><![CDATA[Luftqualität]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Personennahverkehr]]></category>
		<category><![CDATA[Stau]]></category>
		<category><![CDATA[Telematik]]></category>

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		<description><![CDATA[Finanzvorstand Frank Kochanski sieht im Ausland sehr gute Wachstumschancen für die IVU Traffic Technologies AG.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1933" title="fko_full--klein" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/09/fko_full-klein-150x150.png" alt="fko_full--klein" width="150" height="150" /></p>
<p>Am 17. August 2011 hat die IVU Traffic Technologies AG (IVU) gute Zahlen für das erste Halbjahr 2011 veröffentlicht. Erfreulicherweise konnte der Telematik- und Softwarespezialist das Betriebsergebnis (EBIT) im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum deutlich steigern. Zudem punktet das Berliner Unternehmen mit prall gefüllten Auftragsbüchern. Die positive Geschäftsentwicklung dürfte sich in den kommenden Jahren fortsetzen. Denn um die Stau-Problematik zu entschärfen und die Luftqualität zu verbessern, müssen viele Großstädte in den Ausbau und die Modernisierung des öffentlichen Personennahverkehrs investieren. Daraus resultiert ein optimales Marktumfeld für die IVU. Dieser Sachverhalt war für Martin Münzenmayer vom Stuttgarter Researchbüro Grund genug, um ein Interview mit IVU-Finanzvorstand Frank Kochanski zu führen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Im ersten Halbjahr 2011 sind das EBIT und der Überschuss wesentlich stärker gestiegen als der Umsatz. Worauf ist diese erfreuliche Entwicklung<br />
zurückzuführen?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Erfreulicherweise konnten wir auch 2011 wieder einige Großaufträge verbuchen, die sich im Verlauf des Geschäftsjahres unterschiedlich auf EBIT und Konzernergebnis auswirken. So deckt unser Auftragsbestand zum 30. Juni 2011 bereits weit über 90 Prozent des geplanten Jahresumsatzes ab. Die Einnahmen zu Beginn eines solchen Großprojektes sind natürlich deutlich größer als gegen Ende der Projektphase. Für uns ist das ein völlig normaler Geschäftsverlauf. Im Rahmen unserer operativen Geschäftstätigkeit ergeben sich saisonale Effekte durch Einnahmen von Wartungserlösen. Die Abgrenzung der Ergebniseinflüsse der korrespondierenden Zahlungseingänge erfolgt über das Geschäftsjahr. Ferner haben wir erfahrungsgemäß im letzten Quartal des Jahres deutlich höhere Nachfragen und Projektabrechnungen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Welche Maßnahmen beziehungsweise Strategien werden sich künftig positiv auf die Rentabilität auswirken?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Wir investieren viel in unser Produktmanagement und die Produktentwicklung. Unsere Produkte wachsen immer enger zusammen und greifen ineinander. Redundanzen werden vermieden und Ressourcen optimal ausgenutzt. Unser Produktmanagement achtet zudem darauf, dass sich unsere IT-Lösungen stets auf dem Optimum zwischen Kundenanforderungen, den allgemeinen Trends des Marktes sowie dem technisch Machbaren bewegen. So garantieren wir, dass wir nachhaltig rentable Produkte entwickeln. Ein weiterer Punkt, der sich in einer zukünftig höheren Rentabilität abzeichnen wird, ist die wachsende Geschäftsentwicklung in margenstärkeren Märkten wie beispielsweise Südamerika.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Welches Niveau könnte die EBIT-Marge in den kommenden drei Jahren erreichen?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Im laufenden Geschäftsjahr wird sich die EBIT-Marge wieder im Bereich der sieben Prozent bewegen. In den kommenden Jahren ist eine Steigerung auf bis zu zehn Prozentpunkte realistisch.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wie sichert sich die IVU gegen Währungsrisiken ab?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Die IVU tätigt ja nur einen Teil ihres Geschäftes außerhalb der Euro-Währungsländer (rund 15 Prozent). Und auch dort wird immer öfter auf Basis des Euro abgerechnet. Die im Vergleich doch sehr geringen Währungsrisiken aus der operativen Geschäftstätigkeit werden von uns systematisch erfasst und kontinuierlich analysiert. Auf dieser Basis erfolgt dann eine adäquate Absicherung beispielsweise durch Devisentermingeschäfte.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wird die Bedeutung des Auslandsgeschäfts bezüglich des<br />
Unternehmenswachstums künftig zunehmen?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Ja, das margenstarke Auslandsgeschäft ist und bleibt ein Wachstumstreiber. Unsere Produkte etablieren sich weltweit auf immer neuen Märkten, so dass wir langfristig von einem weiteren Wachstum in diesem Bereich ausgehen können. Viele Länder erneuern ihre maroden Systeme zur Verkehrssteuerung oder besitzen teilweise noch keine. Hier sind Systeme gefragt, wie sie in Europa zum Standard gehören und die mit verhältnismäßig geringem Aufwand eingeführt werden<br />
können.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> In welchen Regionen will die IVU künftig expandieren?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Wir konzentrieren uns derzeit vor allem auf das Südamerikageschäft und den Asien-Pazifik-Raum. Hier konnten wir bereits mit diversen Projekten in Cali, Rosario, Auckland und Adelaide Fuß fassen – das soll nun weiter ausgebaut werden. Uns geht es nicht darum, weltweit in jedem Land einen Kunden zu gewinnen, sondern uns auf den jeweiligen Märkten langfristig als kompetenter Anbieter intelligenter Softwarelösungen zu etablieren. In Südamerika konnten wir beispielsweise gerade mit einem neuen Projekt in Punta Arenas (Südpatagonien) unsere Position stärken. In Punta Arenas wird zukünftig der anspruchsvolle Erdgas-Busverkehr mit den Systemen unserer IVU.suite geplant und disponiert.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wie schätzen Sie derzeit die Chancen für die Gewinnung von Neukunden ein?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Unsere Chancen stehen sehr gut. Jedes Jahr gewinnen wir weltweit zwischen sieben und acht Neukunden und diesen Schnitt werden wir auch zukünftig halten. Jedoch werden wir auch unsere Bestandskunden nicht aus den Augen verlieren. Mit vielen Kunden, besonders in Deutschland, arbeiten wir schon seit Jahren erfolgreich zusammen und können sie von immer weiteren Systemen aus unserer IVU.suite überzeugen. Die Sicherung und der Ausbau unserer langfristigen Kundenbeziehungen sind für uns ebenso wichtig wie die Neukundengewinnung.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> In welchem Ausmaß korreliert die Geschäftsentwicklung der IVU mit der Konjunkturentwicklung?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Das Geschäft der IVU korreliert nur in sehr geringem Maße mit der Konjunkturentwicklung. Die strukturelle Nachfrage nach IT-Systemen für einen gut funktionierenden öffentlichen Verkehr ist weltweit hoch – unabhängig von der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung. In den Ausbau der Infrastruktur wird international kontinuierlich investiert. Das beweisen auch unsere guten Geschäftszahlen. So konnten wir während der globalen Wirtschaftskrise 2009 ein sehr positives Jahresergebnis vermelden.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Die IVU punktet mit einer hohen Innovationskraft. Befinden sich derzeit Produktneuheiten in der Pipeline?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Wir entwickeln unsere Produkte stetig weiter und mit jedem neuen Release gibt es auch beeindruckende Neuheiten. Besonders im Bereich des Fahrgastkomforts punkten wir derzeit mit unseren an den Anforderungen des Marktes orientierten Lösungen. So bieten wir eine breite Palette an Systemen für den Bereich des E-Ticketing. Unser IVU.validator beispielsweise wurde für die Symbiose aus Design und Funktion mit dem reddot design award und dem IF product design award 2010 ausgezeichnet. Die Stadtwerke Münster haben nun 400 dieser E-Ticketing-Kundenterminals bestellt. Und auch bei der Fahrgastinformation gibt es Neuerungen, die bereits gut nachgefragt sind. So haben wir die Systeme für die immer komplexeren Anforderungen der Verkehrssysteme großer Metropolen weiterentwickelt. Mit IVU.realtime können wir nun eine Flotte von 10.000 Fahrzeugen und bis zu 20.000 Haltestellen bedienen. Diese Skalierungsmöglichkeiten sind ein echter technischer Fortschritt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wie schätzen Sie das aktuelle Marktumfeld der IVU sowie die langfristigen Unternehmensperspektiven ein?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Ein gut funktionierendes Verkehrsnetz ist die Grundlage jeglicher wirtschaftlicher Entwicklung. Der öffentliche Verkehr ist und bleibt daher ein Wachstumsmarkt. Unsere vollen Auftragsbücher beweisen, dass wir auf diesem Markt ein wichtiger Player sind. Unsere Produkte etablieren sich international in immer neuen Ländern. Dieser anhaltend positive Geschäftsverlauf ist ein deutliches Zeichen für die guten Perspektiven der IVU. Wir sind ein solides und sicheres Unternehmen, das kontinuierlich weiterwächst – wenn auch in kleinen Schritten.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale der IVU?</p>
<p><strong>Frank Kochanski:</strong> Neben jahrelanger Erfahrung im weltweiten Projektgeschäft haben wir einen sehr hohen technologischen Standard, den wir im Heimmarkt stetig weiterentwickeln. Wir bieten integrierte Softwarelösungen für alle Anforderungen eines Verkehrsbetriebes aus einer Hand. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal ist die Durchgängigkeit unserer Systeme für den öffentlichen Verkehr. Wir bieten für wirklich jede operative Aufgabe eines Verkehrsunternehmens die passende IT-Lösung und setzen dabei auf international anerkannte Standards. Unsere Systeme lassen sich problemlos in vorhandene Systemlandschaften integrieren und können dennoch schnell und einfach an die individuellen Bedürfnisse des Kunden angepasst werden. Diese Durchgängigkeit unserer Lösungen und die individuellen Konfigurationsmöglichkeiten – das ist es, was uns vom Markt unterscheidet. So bieten wir auch als einziger Softwarehersteller eine Planungslösung speziell für den Schienenverkehr und erstklassige Optimierungskomponenten, die in Zusammenarbeit mit dem Zuse-Institut Berlin entwickelt werden.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Die guten Perspektiven sind im aktuellen Aktienkurs nicht ausreichend eingepreist</strong></span><br />
Der jüngste Auftrag des in Punta Arenas (Südpatagonien) ansässigen Verkehrsbetriebs Movigas ist ein weiterer Beweis dafür, dass die innovativen IT-Lösungen der IVU sehr begehrt sind. Zudem ist dieser Auftrag für den Telematik- und Softwarespezialisten eine wichtige Referenz. Aus Anlegersicht positiv zu werten sind darüber hinaus die überzeugenden Expansionspläne sowie die in Aussicht gestellte Verbesserung der EBIT-Marge. Des Weiteren ist das Unternehmen nahezu bankschuldenfrei. Angesichts der guten Wachstumsaussichten ist die IVU-Aktie derzeit viel zu günstig. Schließlich errechnet sich basierend auf einer Gewinnschätzung für das laufende Geschäftsjahr von 0,14 Euro pro Anteilschein lediglich ein KGV von 8,4. Deshalb sollten Anleger einsteigen!</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
Internetseite des Unternehmens: <a href="http://www.ivu.de/">www.ivu.de</a><br />
WKN: 744 850<br />
ISIN: DE0007448508<br />
Aktienanzahl: 17.719.160 Stück<br />
aktueller Aktienkurs (Stand: 31.08.2011): 1,18 Euro<br />
Marktkapitalisierung: 20,9 Millionen Euro</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Yasheng Group: Die Weichen für weiteres Wachstum sind gestellt</title>
		<link>http://researchbuero.de/2011/08/19/yasheng-group-die-weichen-fur-weiteres-wachstum-sind-gestellt/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 13:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Bergbau]]></category>
		<category><![CDATA[Expansion]]></category>
		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Milchpulver]]></category>
		<category><![CDATA[Viehhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Yasheng Group]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Quartalszahlen, eine aussichtsreiche Strategie und ein positiver Ausblick sind drei Fakten, die für die Yasheng Group sprechen. Ebenfalls positiv zu werten: Die Geschäftsentwicklung des Agrarkonzerns korreliert kaum mit der Konjunkturentwicklung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1909" title="4r52" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/08/4r52-150x150.jpg" alt="4r52" width="150" height="150" /></p>
<p>Getreu dem Sprichwort „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“ kaufen derzeit viele Anleger keine Aktien. Das ist nachvollziehbar. Schließlich sausen die Kurse sowohl an der Wall Street als auch an der Frankfurter Börse fast jeden Tag weiter nach unten. Gründe für diese enttäuschende Entwicklung sind unter anderem die ungelösten Staatsschuldenprobleme in Amerika und einigen Ländern Europas sowie die Eintrübung der Weltkonjunktur. Unter einer Abschwächung der globalen Wirtschaft leiden in erster Linie konjunktursensitive Unternehmen aus den Bereichen Chemie und Stahl sowie Maschinen- und Automobilbau. Es gibt aber auch Konzerne, deren Geschäftsentwicklung kaum mit der Konjunkturentwicklung korreliert. Zu denen zählt die Yasheng Group, die ihren Umsatz schwerpunktmäßig in den Bereichen Landwirtschaft und Viehhaltung erwirtschaftet. Diese Gesellschaft ist Marktführer im Landwirtschaftssektor in China und liefert ihre Produkte unter anderem an McDonald´s, PepsiCo, Tsingtao Brewery und Kentucky Fried Chicken (KFC).</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Gute Quartalszahlen, aussichtsreiche Strategie, positiver Ausblick</strong></span><br />
Jüngst hat die Yasheng Group die Zahlen für das zweite Quartal 2011 veröffentlicht. In diesem Zeitraum hat das Unternehmen bei einem Umsatz von 180,4 (Q2/2010: 191,3) Millionen US-Dollar einen Gewinn von 0,12 (Q2/2010: 0,13) US-Dollar je Aktie erzielt. Zugegeben: Die Zahlen liegen geringfügig unter den Vergleichswerten des Vorjahresquartals. Dies ist jedoch kein Drama. Denn laut Yasheng Group-Vorstandschef Zhou Chang Sheng wurde in den ersten drei Monaten dieses Jahres ein überdurchschnittlich hoher Anteil des Warenvorrats verkauft. Die war unter strategischen Aspekten clever, denn im ersten Quartal 2011 konnte die Yasheng Group zu sehr hohen Preisen verkaufen. Bedenken sollte man zudem, dass Zhou Chang Sheng ein starkes zweites Halbjahr 2011 in Aussicht gestellt hat. Deshalb dürfte der für das Gesamtjahr in Aussicht gestellte Gewinn von 0,72 bis 0,74 US-Dollar je Anteilschein erreicht werden.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Einstieg in einen boomenden Markt in China …</strong></span><br />
Langfristig für Wachstumsfantasie sorgt bei der Yasheng Group insbesondere der Ende Juli angekündigte Import von hochwertigem Baby-Milchpulver nach China. Das für den Import vorgesehene Milchpulver wird in Amerika unter Einhaltung strenger FDA-Standards produziert. Hochinteressant: Seit 2000 ist die Baby-Milchpulver-Nachfrage im Reich der Mitte jährlich im Durchschnitt um 22,9 Prozent gestiegen. Dieser Trend wird sich künftig fortsetzen, da in China pro Jahr mehr als 20 Millionen Kinder geboren werden. Dies sind optimale Perspektiven für die Yasheng Group, die in China schon seit vielen Jahren über ein gut ausgebautes Vertriebsnetz verfügt. Letzteres will das Unternehmen nutzen, um in den nächsten drei Jahren in Chinas Baby-Milchpulver-Branche auf einen Marktanteil von drei Prozent zu kommen.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>… und in die Bergbaubranche in Arizona</strong></span><br />
Von großer Bedeutung bezüglich der Unternehmensentwicklung ist auch ein Vertrag, den die Yasheng Group im Juli mit der Minengesellschaft Plomosa Placers abgeschlossen hat. Vertraglich vereinbart wurde, dass der Agrarkonzern 39 Bergbau-Claims im US-Bundesstaat Arizona explorieren und anschließend bei Interesse kaufen kann. Der Abschluss des Vertrags ist ein Teil der weltweiten Expansion der Yasheng Group. Positiv zu werten ist laut Zhou Chang Sheng, dass für das Recht, die Liegenschaften zu explorieren und eventuell zu kaufen, nur wenig Geld ausgegeben wurde. Optimistisch stimmt den Vorstandschef die Tatsache, dass die Yasheng Group bei ihren künftigen Bergbauaktivitäten in den USA von Chinas Regierung unterstützt wird. Überdies verfügt das Unternehmen über Erfahrung im Salzbergbau.</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Nach wie vor ein „Leckerbissen“ für mutige Anleger</strong></span><br />
Unter fundamentalen Aspekten ist bei der Yasheng Group alles im grünen Bereich. Aus Anlegersicht interessant sind vor allem die guten Wachstumsaussichten des Unternehmens und dessen solide Bilanz. Erfreulich ist, dass sich die Aktie des Agrarkonzerns seit der <a href="http://researchbuero.de/2011/06/16/yasheng-group-ein-%E2%80%9Eleckerbissen%E2%80%9C-fur-mutige-anleger/" target="_blank">Kaufempfehlung am 16. Juni 2011</a> in der Spitze um 22,3 Prozent verteuert hat. In den vergangenen zwei Wochen hat der Titel allerdings leicht korrigiert. Mutige Anleger sollten das aktuelle Kursniveau zum Einstieg oder zum Ausbau einer bestehenden Position nutzen. Schließlich ist die Aktie der Yasheng Group unter KGV-Aspekten sehr attraktiv bewertet.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
Internetseite: <a href="http://www.yashenggroup.com/" target="_blank">www.yashenggroup.com</a><br />
WKN: A0E TLR<br />
ISIN: US98508U1043<br />
Aktienkurs: 1,40 US-Dollar (Stand: 18.08.2011)<br />
Aktienanzahl: 155.097.355<br />
Marktkapitalisierung: 217,1 Millionen US-Dollar (Stand: 18.08.2011)<br />
Geschäftsjahresende: 31.12.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Inzwischen wurde eine hervorragende Basis für eine erfolgreiche Weiterentwicklung von HPI geschaffen“</title>
		<link>http://researchbuero.de/2011/06/21/%e2%80%9einzwischen-wurde-eine-hervorragende-basis-fur-eine-erfolgreiche-weiterentwicklung-von-hpi-geschaffen%e2%80%9c/</link>
		<comments>http://researchbuero.de/2011/06/21/%e2%80%9einzwischen-wurde-eine-hervorragende-basis-fur-eine-erfolgreiche-weiterentwicklung-von-hpi-geschaffen%e2%80%9c/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 09:59:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[3KV GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Azego Components AG]]></category>
		<category><![CDATA[B-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[C-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[ce Distribution]]></category>
		<category><![CDATA[ce Global Sourcing GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[elektronischen Bauelemente]]></category>
		<category><![CDATA[Handelsmarge]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[HPI AG]]></category>
		<category><![CDATA[HPI GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Negel]]></category>
		<category><![CDATA[MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Novotel München Messe]]></category>
		<category><![CDATA[VCE Virtual Chip Exchange]]></category>

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		<description><![CDATA[Lesen Sie jetzt einen ausführlichen Bericht über die jüngste Hauptversammlung der HPI AG.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1878" title="487086-Bild" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/06/487086-Bild-150x150.jpg" alt="487086-Bild" width="150" height="150" /></p>
<p>Am 6. Juni 2011 hat die HPI AG (HPI) im Novotel München Messe, das sich auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Riem befindet, ihre die ordentliche Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2010 abgehalten. Das Aktionärstreffen wurde um zehn Uhr vom Aufsichtsratsvorsitzenden Boris Dürr eröffnet, der nach dem Verlesen einiger Formalien dem Alleinvorstand Michael Negel das Wort erteilte.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Bericht des Vorstands</strong></span><br />
Herr Negel begrüßte zunächst die insgesamt rund 50 Aktionärinnen, Aktionäre und Gäste, die sich zur diesjährigen Hauptversammlung von HPI in einem Raum des modernen Hotels eingefunden hatten. Anschließend bat er um Verständnis für die etwas komprimiert gedruckte Einladung zur Hauptversammlung, die stellenweise einige sehr lange Sätze enthielt. Er begründete die ausführlichen Formulierungen damit, dass im Rahmen der Hauptversammlung einige Beschlussfassungen erfolgen werden, die in der Einladung detailliert erläutert werden müssen. Außerdem wies Herr Negel darauf hin, dass sich basierend auf Gesetzen und Rechtssprechung gewisse textliche Rahmenvorgaben ergeben, die gelegentlich zu etwas komplizierten Sätzen führen.</p>
<p>Anschließend begann der Vorstand mit der Erläuterung der Geschäftsentwicklung von HPI im vergangenen Jahr. Diesbezüglich merkte er an, dass er nur auf einige wesentlich Punkte eingehen wird und dass ein Jahresabschluss ausliegt, in dem die detaillierten Finanzzahlen enthalten sind. Danach wurde eine Tabelle mit den wichtigsten Zahlen des Einzelabschlusses der HPI AG für das Geschäftsjahr 2010 gezeigt. Bei der Berechnung dieser Zahlen wurden die Ergebnisse der Tochtergesellschaften VCE Virtual Chip Exchange, ce Distribution, HPI GmbH, Azego Components AG, 3KV GmbH sowie die Beteiligung von HPI an der MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH nicht berücksichtigt.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Beeindruckende Ergebnisentwicklung</strong></span><br />
Am 1. November 2010 wurde das operative Geschäft der HPI AG in die ce Global Sourcing GmbH ausgegliedert. Deshalb bezieht sich der Einzelabschluss der HPI AG nur auf den Zeitraum vom 1. Januar 2010 bis 31. Oktober 2010. In diesem Zeitraum wurde ein Nettoumsatz von rund 14,7 Millionen Euro erwirtschaftet – dieser Wert liegt etwa 38 Prozent über dem Nettoumsatz des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Die Handelsmarge erhöhte sich von 27,9 Prozent auf 32,77 Prozent und das EBITDA stieg um respektable 90 Prozent auf 1,33 Millionen Euro. Das EBIT lag im Berichtszeitraum bei knapp 1,04 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: minus 0,22 Millionen Euro) und das Betriebsergebnis betrug 934.169,82 Euro (Vorjahreszeitraum: minus 186.178,42 Euro).</p>
<p>Hochgerechnet auf ein volles Geschäftsjahr lag die Umsatzsteigerung laut Herrn Negel bei 55 Prozent. Somit ist die HPI AG im vergangenen Jahr stärker gewachsen als der Bauelemente-Markt. Dessen Volumen ist 2010 lediglich um 38 Prozent gestiegen. Von den während des Fiskaljahres 2010 vermehrt aufgetretenen Lieferengpässen bei elektronischen Bauelementen haben die HPI-Tochtergesellschaften ce Global Sourcing, VCE Virtual Chip Exchange, Azego Components und ce Distribution profitiert.</p>
<p>In den ersten zehn Monaten des vergangenen Jahres erzielte die HPI AG 1,84 Millionen Euro mehr Rohertrag als 2009 in zwölf Monaten. Der Rohertrag lag im Berichtszeitraum bei 4,81 Millionen Euro (2009: 2,97 Millionen Euro). Da der Vertrieb der Gesellschaft provisionsabhängig arbeitet, sind die Vertriebskosten um circa 18 Prozent auf 3,49 Millionen Euro (2009: rund 2,98 Millionen Euro) gestiegen. Die Verwaltungskosten konnten hingegen um etwa 35 Prozent auf 1,40 Millionen Euro (2009: rund 2,16 Millionen Euro) reduziert werden.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>2010 liefen die Geschäfte besser als geplant</strong></span><br />
Herr Negel berichtete, dass er im vergangenen Jahr die Rückkehr in die Gewinnzone in Aussicht gestellt hat und betonte, dass die Gewinnzone nicht nur erreicht wurde, sondern das EBIT sogar deutlich gesteigert wurde. Diesen Trend beschrieb der Alleinvorstand mit der Formulierung „Der bereits im Jahr 2009 begonnene Turnaround unserer Gesellschaft hat sich 2010 konsequent fortgesetzt.“</p>
<p><strong><span style="color: #0000ff;">Erfreuliche Entwicklung der Marge</span> </strong><br />
Laut Herrn Negel entfalteten die eingeleiteten Maßnahmen zur Restrukturierung, die Programme zur Kostensenkung sowie deutliche Effizienzverbesserungen ihre volle Wirkung. Die Umsetzung dieser Maßnahmen sorgte in Verbindung mit einer Ausweitung der Vertriebsaktivitäten für eine Verbesserung der Profitabilität, zu der aber auch die Konjunkturerholung beigetragen hat.</p>
<p>Unternehmensinterne Erwartungen wurden deutlichen übertroffen<br />
Anschließend berichtete der Vorstand über die Entwicklung der Finanzkennzahlen des HPI-Konzerns. Im zurückliegenden Jahr erwirtschaftete HPI einen Konzernumsatz von 30 Millionen Euro und erzielte dabei einen Rohertrag von 11,73 Millionen Euro, was einer Rohertragsmarge von 39,1 Prozent entspricht. Bei der Berechnung dieser Zahlen wurden auch die Umsätze der HPI GmbH in Sulzbach, konsolidiert ab dem Monat Juli 2010 in Höhe von circa 4,7 Millionen Euro, der Azego Components AG, konsolidiert ab Januar 2010 in Höhe von circa 1,9 Millionen Euro sowie das Ergebnis der 3KV GmbH Krailling mit 2,9 Millionen Euro ab November 2010 berücksichtigt. Herrn Negel zufolge würde der Proforma-Umsatz 2010 bei mehr als 50 Millionen Euro liegen, wenn die genannten Gesellschaften ganzjährig konsolidiert worden wären. Auf Konzerbasis lagen die Vertriebskosten bei 9,31 Millionen Euro, die Verwaltungskosten bei 3,75 Millionen Euro. Zudem wurden ein EBITDA von 1,306 Millionen Euro, ein EBIT von 0,452 Millionen Euro und ein Betriebsergebnis von 0,363 Millionen Euro erzielt. Laut Herrn Negel hat HPI mit diesen Zahlen die unternehmensinternen Erwartungen deutlich übertroffen. Er wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass HPI hohe außerordentliche Kosten schultern musste. Dies verwundert nicht, weil das Unternehmen im vergangenen Jahr die Azego Components AG und die 3KV GmbH übernommen hat und darüber hinaus mit der HPI Hoechst Procurement International GmbH in Sulzbach fusioniert hat.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Überzeugender Ausblick für 2011</strong></span><br />
Für das laufende Geschäftsjahr stellte Herr Negel einen Konzernumsatz von 70 Millionen Euro in Aussicht. Diesbezüglich erklärte er, dass es sich dabei um eine konservative Prognose handelt. Der Rohertrag soll dem Vorstand zufolge von 11,73 Millionen Euro auf 18 Millionen Euro steigen. Unabhängig davon wird die prozentuale Rohertragsmarge sinken, weil HPI in den Bereichen „Industriedienstleistung IT-Produkte“ und „Industriedienstleistung industrielle Verbrauchsgüter“ niedrigere Rohertragsmargen erzielt, die jedoch über dem Branchendurchschnitt liegen. Das EBITDA soll sich mehr als verdoppeln – der Vorstand erwartet einen Anstieg auf 2,7 Millionen Euro. Das EBIT wird laut Herrn Negel voraussichtlich auf 1,65 Millionen Euro steigen.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Zwei Sparten, die sich gut ergänzen</strong></span><br />
Gemäß den weiteren Ausführungen von Herrn Negel gehören zum HPI-Konzern die Geschäftsbereiche HPI Electronics und HPI Industrial. Der Umsatz mit den IT-Netzwerk-Produkten der Tochtergesellschaft 3KV, die zum Bereich HPI Electronics gehört, wird 2011 rund 20 Millionen Euro betragen. In der Untergruppe der elektronischen Bauelemente rechnet der Vorstand ebenfalls mit einem Jahresumsatz von 20 Millionen Euro. In diesem Segment arbeitet HPI mit den Marken ce, VCE Virtualchip Exchange und Azego Components. Die Sparte HPI Industrial soll in diesem Jahr einen Umsatz von rund 30 Millionen Euro erwirtschaften. Davon werden voraussichtlich etwa zehn Millionen Euro auf die Segmente Zentraleinkauf, Entsorgung/Recycling und Logistik entfallen, die einen Teil ihrer Erlöse mit Dienstleistungen erwirtschaften. In diesen Bereichen sind die Gesellschaften HPI Sourcing, HPI Chemicals, HPI Resources und HPI Logistic aktiv. Der größere Teil des Umsatzes des Bereichs HPI Industrial wird allerdings mit dem Vertrieb industrieller Verbrauchsartikel über die MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH erwirtschaftet. Das laufende Fiskaljahr dieses Tochterunternehmens endet am 31. Januar 2012. Somit werden 2011 im HPI-Konzern nur elf Monate des Geschäftsjahres 2011/12 der MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH konsolidiert.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Wachstum von HPI wird systematisch vorangetrieben</strong></span><br />
Im laufenden Jahr wird der strategische Fokus von HPI auf dem Ausbau der Beteiligungen und der Integration der Tochterunternehmen liegen. Dadurch soll das Wachstum des Konzerns forciert werden. Allerdings dürften die HPI-Gesellschaften laut Herrn Negel auch von einem anhaltenden konjunkturellen Aufschwung profitieren. Anschließend sprach der Vorstand über die Konzernstruktur und durchgeführte Zukäufe. Gemäß seiner Berichterstattung wurde im zurückliegenden Jahr das bisher von der HPI AG betriebene operative Geschäft (elektronische Bauteile) in die ce Global Sourcing GmbH ausgegliedert, sodass die HPI AG seit dem 1. November 2010 nur noch als Konzernlenkungsgesellschaft fungiert. Laut Herrn Negel wurde im Juni 2010 die in Sulzbach ansässige HPI Hoechst Procurement International GmbH von der HPI AG übernommen. Hierfür wurde ein genehmigtes Kapital in Höhe von drei Millionen Euro vollständig genutzt.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Stattliches Einkaufsvolumen</strong></span><br />
Laut Herrn Negel ist die HPI GmbH eine Holdinggesellschaft, die zu jeweils 100 Prozent an der HPI Sourcing Management GmbH, der HPI Sourcing GmbH &amp; Co. KG, der HPI Logistics GmbH &amp; Co. KG, der HPI International Trading &amp; Chemicals GmbH und der HPI Business Process Management GmbH &amp; Co. KG beteiligt ist. Darüber hinaus besitzt die HPI GmbH eine 51-prozentige Beteiligungen an der HPI Asia Pacific GmbH, HPI Medicpharma und HPI Poland sowie eine 26-prozentige Beteiligung an der HPI Resources GmbH. Die Tochtergesellschaften der HPI GmbH erarbeiten gemeinsam mit Industrieunternehmen Lösungen, um Einkaufskosten, Logistikkosten, Entsorgungskosten, Recyclingkosten und Personalkosten zu senken und übernehmen die Verantwortung für die Umsetzung dieser Konzepte. Beispielsweise werden 4.000 Artikel aus den Bereichen Chemikalien, pharmazeutische Grundstoffe, Produktionstechnik, Elektrotechnik und mechanische Technik jährlich in 200 Rahmenverträgen von der HPI Sourcing GmbH &amp; Co. KG verhandelt. Das von dieser Gesellschaft abgewickelte Einkaufsvolumen lag 2010 bei vier Milliarden Euro. Ein Industriekunde kauft direkt vom Lieferanten basierend auf den von der HPI Sourcing GmbH &amp; Co. KG ausgehandelten Rahmenverträgen, wofür die Tochtergesellschaft der HPI GmbH eine Dienstleistungsprovision erhält.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Drei attraktive HPI-Tochtergesellschaften</strong></span><br />
Wie der Vorstand weiter ausführte, kauft die HPI International Trading &amp; Chemicals GmbH ausschließlich in Deutschland pharmazeutischen Grundstoffe ein und liefert diese an die Auslandsgesellschaften von Clariant und Sanofi Aventis sowie an weitere Pharmakonzerne, bei denen es sich hauptsächlich um ehemalige Hoechst-Gesellschaften handelt. Die HPI Logistics GmbH &amp; Co. KG verringert durch fundierte Beratung und die Ausarbeitung von Konzepten die Logistikkosten der Industriekunden in Europa deutlich. Jährlich führt dieses Tochterunternehmen Logistik-Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von 200 Millionen Euro für ihre Kunden durch und erzielt dadurch für sie erhebliche Einsparungen. Die HPI Resources GmbH optimiert und reduziert Entsorgungs- und Recyclingkosten bei produzierenden Unternehmen. Der Mehrheitsgesellschafter dieser Gesellschaft ist die Duales System Deutschland GmbH, deren allseits bekanntes und geschütztes Markenzeichen „Der Grüne Punkt“ ist.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Bei diesem Elektronik-Bauelemente-Vermarkter floriert das Geschäft</strong></span><br />
Bei der Azego Components AG handelt es sich Herrn Negel zufolge um eine nicht börsennotierte Aktiengesellschaft, die im September 2010 vollständig von HPI übernommen wurde. Dieses Unternehmen erwirbt von Herstellern elektronischer Bauelemente und elektronikverarbeitenden Produktionsunternehmen deren Lagerüberbestände. Dabei handelt es sich um bilanziell beim Lieferanten abgeschriebene Produkte, die zu einem symbolischen Preis oder sogar kostenlos an die Azego Components AG geliefert werden. Die elektronischen Bauteile vermarktet die Gesellschaft weltweit – vor allem über Internetplattformen. Die Erträge, die beim Verkauf der Bauteile erzielt werden, teilt sich die Azego Components AG mit den Herstellern, von denen sie die Produkte erhalten hat. Der Vorstand verriet, dass sich die Geschäfte der HPI-Tochtergesellschaft sehr positiv entwickeln.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Hervorragende Aussichten dank großem Cross-Selling-Potenzial</strong></span><br />
Die 3KV GmbH wurde laut Herrn Negel zum 1. November 2010 komplett von HPI übernommen. Die in Krailling bei München ansässige Gesellschaft bietet Einkaufsdienstleistungen an, wobei sie sich auf Produkte zur Optimierung der Sicherheit von IT-Netzwerken spezialisiert hat. Aus der Tatsache, dass diese Produkte von fast allen Kunden der HPI-Gruppe benötigt werden, resultiert ein großes Cross-Selling-Potenzial. Des Weiteren wickelt die 3KV GmbH im Rahmen ihres Amtsgeschäfts Projekte bei Behörden und Ämtern ab, die darauf abzielen, deren Netzwerksicherheit zu verbessern. Im zurückliegenden Jahr erwirtschafte dieses HPI-Tochterunternehmen einen Umsatz von 20 Millionen Euro.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Riesiges Sortiment für Industriekunden</strong></span><br />
Im April 2011 übernahm HPI 50,1 Prozent der Anteile an der MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH. Diese Beteiligung kann die Gesellschaft jederzeit aufstocken, da sie ein Vorkaufsrecht für weitere 26 Prozent der Anteile besitzt. Herr Negel beschrieb die MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH als „B2B-Warenhaus für die Industrie“ und als „Online-Warenhaus der Industrie“, bei dem Industriekunden per Mausklick unter anderem Farben, Lacke, Arbeitsschutzkleidung und Werkzeuge aus einem etwa 75.000 Artikel umfassenden Sortiment bestellen können. Davon sind 25.000 Artikel jederzeit in einem modernen Hochregallager in Ratingen bei Düsseldorf vorrätig.</p>
<p>Minderheitsgesellschafter der MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH sind Vallourec Mannesmann (der weltgrößte Stahlröhrenhersteller) und die HKM Hüttenwerke Krupp-Mannesmann (der zweitgrößte Stahlhersteller Deutschlands). Mit den Abnahmestellen und Fabriken dieser beiden Unternehmen erwirtschaftet die MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH 70 Prozent ihrer Erlöse – dieser Anteil ist durch mehrjährige Umsatzgarantien der beiden Großkunden gesichert. Die restlichen 30 Prozent des Umsatzes entfallen auf mittelständische Gesellschaften in Europa. Laut Herrn Negel hat die MRL Mannesmannröhren Logistic GmbH das Fiskaljahr 2010 mit einem Umsatz von 22 Millionen Euro abgeschlossen. In diesem Jahr dürfte der Umsatz unter anderem aufgrund von Cross-Selling-Effekten mit den Kunden anderer HPI-Gesellschaften deutlich steigen.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Hochmotivierte Geschäftsführer</strong></span><br />
Als großen Erfolg wertete Herr Negel die Tatsache, dass es HPI bei allen bisherigen Übernahmen gelungen ist, die jeweiligen Geschäftsführer langfristig an die HPI-Unternehmensgruppe zu binden. Zudem konnten die Geschäftsführer dazu bewegt werden, sich über ihre Gesellschaften hinaus im HPI-Konzern einzubringen. Infolgedessen gibt es in den Sparten HPI Electronics und HPI Industrial jeweils zwei Unternehmensbereichsleiter, die gleichzeitig Geschäftsführer von HPI-Tochtergesellschaften sind.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Eine sehr breit aufgestellte Unternehmensgruppe</strong></span><br />
Gemäß der weiteren Berichterstattung des Vorstands sind die HPI-Kunden in den Bereichen Automobil und Zulieferer, Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierung, Chemie und Pharma, Aerospace/Defense, Umwelttechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie und in der Konsumindustrie angesiedelt. Somit ist HPI sehr breit aufgestellt, woraus eine gewisse Unabhängigkeit von der Konjunkturentwicklung resultiert.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Überzeugende Kostenvorteile – sogar für DAX-Konzerne</strong></span><br />
Laut Herrn Negel profitieren Industriekunden von HPI unter anderem von niedrigeren Einkaufspreisen, niedrigeren Prozesskosten und einer größeren eigenen Lagerfläche. Überdies können sie die Anzahl ihrer Lieferanten verringern. Im Rahmen von internen Studien wurde festgestellt, dass DAX-Unternehmen infolge der Zusammenarbeit mit HPI in bestimmten Produktgruppen bis zu 20 Prozent der Kosten einsparen können.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Fondsmanager und Vermögensverwalter ordern HPI-Aktien</strong></span><br />
Bezüglich der Kursentwicklung der HPI-Aktie berichtete der Vorstand, dass sich deren Kurs in den vergangenen zwölf Monaten in der Spitze auf etwa 2,40 Euro versiebenfacht hat. Anschließend kam der Kurs auf 1,80 Euro zurück und pendelte sich dann zwischen 2,00 und 2,20 Euro ein. Von den Redakteuren des Anlegermagazins „Börse Online“ wurde HPI übrigens zu den drei besten Small-Cap-Werten des Jahres 2010 gekürt – als Meßlatte diente ihnen das Wachstum des Börsenwertes. Erfreulich ist Herrn Negel zufolge auch, dass Fondsmanager in HPI-Aktien investieren. Beispielsweise ist im April der Manager des Nebenwertefonds VCH German Value bei HPI eingestiegen. Zudem wurden Anteilscheine des Unternehmens in die Portfolios eines Pioneer-Fonds und eines Fonds des Versicherungskonzerns Signal Iduna aufgenommen. Darüber hinaus steigen in zunehmendem Maße Vermögensverwalter bei HPI ein.</p>
<p>Derzeit befinden sich etwa 71 Prozent der HPI-Aktien im Besitz des Managements oder werden von Partnern des Unternehmens gehalten. Zu letzteren zählen die Ex-Gesellschafter der HPI Hoechst Procurement International GmbH. Dabei handelt es sich um die Herren Markus Bodenmeier und Jens Pause, die über ihre Verwaltungsgesellschaft PSBG Aktien von HPI halten. Zudem ist der der ehemalige Gesellschafter der 3KV GmbH, Herr Falk Raudies, über die RAT AG an HPI beteiligt. Des Weiteren befinden sich HPI-Aktien im Besitz von Herrn Negels Verwaltungsgesellschaft Camkan.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Weitere Zukäufe geplant</strong></span><br />
Inzwischen wurde laut Herrn Negel eine hervorragende Basis für eine erfolgreiche Weiterentwicklung von HPI geschaffen. Er sieht zum einen großes Potenzial im organischen Wachstum und zum anderen viele Möglichkeiten, bestehende Kunden auch für andere Geschäftsgebiete, die das Dienstleistungsangebot der Gesellschaft beinhaltet, zu gewinnen. Darüber hinaus will der Vorstand das Wachstum von HPI durch die Übernahme von interessanten Gesellschaften vorantreiben.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Das Marktumfeld ist derzeit sehr gut</strong></span><br />
Zuversichtlich bezüglich der künftigen Entwicklung des operativen Geschäfts stimmt den Vorstand die Tatsache, dass die meisten HPI-Kunden im deutschsprachigen Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) ansässig sind, in dem die Wirtschaft derzeit floriert.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Leistungsbereite Mitarbeiter</strong></span><br />
Am Ende seiner Rede dankte Herr Negel dem Aufsichtsrat für die ausgezeichnete Zusammenarbeit und Beratung im Geschäftsjahr 2010, allen Mitarbeitern des HPI-Konzerns für ihre hohe Leistungsbereitschaft und den Aktionärinnen und Aktionären für das entgegengebrachte Vertrauen.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Generaldebatte</strong></span><br />
Die einzige Wortmeldung kam von der Börsenbuchautorin und Finanzjournalistin Beate Sander, die zunächst darauf hinwies, dass sie Aktionärin von HPI ist und ihren Aktienbestand erhöhen will. Frau Sander verglich HPI mit einem stark wachsenden, gut gedeihenden Baum, dessen Wurzelwerk zwei Gesellschaften bilden. Zudem lobte sie die große Fachkompetenz, durch die sich HPI auszeichnet. Vorbildlich ist Frau Sander zufolge darüber hinaus die ausgezeichnete Unternehmenskommunikation von HPI, die sich unter anderem darin widerspiegelt, dass E-Mails von Anlegerinnen und Anlegern zügig beantwortet werden, was leider nicht bei allen börsennotierten Aktiengesellschaften der Fall ist.</p>
<p>Des Weiteren erklärte die Journalistin, dass große DAX- und MDAX-Konzerne den Einkauf ihrer B- und C-Artikel gerne auslagern. Für einen mittelständischen Einkaufsdienstleister wie HPI sei die Übernahme der entsprechenden Einkaufdienstleistungen ein lukratives Geschäft, was durch die guten Finanzzahlen für das Fiskaljahr 2010 und den positiven Ausblick bestätigt werde. So wie ein Baum Nährstoffe, Wärme und Wasser brauche, seien die künftigen Wachstumstreiber für HPI das organische Wachstum, passenden Übernahmen und Beteiligungen sowie die richtigen strategischen Partner.</p>
<p>Frau Sander zeigte sich davon überzeugt, dass HPI auch über eine vorbildliche Firmenkultur verfügt, die der Nährboden für das künftige Unternehmenswachstum ist. Dieser Sachverhalt lässt sich der Börsenbuchautorin zufolge mit den zum Unternehmensnamen passenden Slogans „Hier Passiert Innovation“ und „Hundert Prima Ideen“ kurz und prägnant beschreiben.</p>
<p>Die Aktionärin fragte, ob HPI von Lieferengpässen bei elektronischen Bauteilen profitieren konnte, die infolge der Naturkatastrophe in Japan entstanden sind. Zudem erkundigte sie sich nach den Wettbewerbern von HPI und wollte in diesem Zusammenhang auch erfahren, ob die Kromi AG und die Takkt AG zur Konkurrenz des Unternehmens zählen. Anschließend erklärte sie, dass aufgrund des „Kampfs der Kulturen“ angestrebte Synergieeffekte nach einer Fusion, einer Übernahme oder dem Erwerb einer Beteiligung oft ausbleiben. In diesem Zusammenhang wollte Frau Sander wissen, was bei HPI getan wird, um die negativen Auswirkungen unterschiedlicher Unternehmenskulturen abzuschwächen beziehungsweise zu eliminieren.</p>
<p>Weitere Fragen der Börsenbuchautorin bezogen sich auf ein eventuell mögliches Listing der HPI-Aktie im Mittelstandssegment m:access der Börse München und die unter dem Tagesordnungspunkt 7 zur Beschlussfassung vorgesehene Möglichkeit zur Durchführung einer Kapitalerhöhung. In diesem Zusammenhang wollte sie wissen ob es sich bei dem Tagesordnungspunkte lediglich um einen Vorratsbeschluss handelt oder ob bereits eine Kapitalerhöhung geplant ist, um den Erwerb einer Beteiligung oder eine Übernahme finanzieren zu können und ob diesbezüglich schon Vorgespräche geführt werden. Des Weiteren bat Frau Sander um eine Auskunft bezüglich der künftigen Dividendenpolitik und eine Erläuterung der Unternehmensvision für die kommenden Jahre.</p>
<p>Laut Herrn Negel ist es infolge der Naturkatastrophe in Japan bei einigen elektronischen Bauteilen zu Lieferengpässen gekommen, die nördlich von Tokio hergestellt werden. Unter anderem sei dies bei einem Chip von Toshiba der Fall gewesen, der in einigen Fahrzeugen für die Getriebesteuerung benötigt wird. Große Unternehmen haben Herrn Negel zufolge Taskforces gebildet, die sich um die Beschaffung dringend benötigter Elektronik-Bauteile gekümmert haben, wovon HPI profitiert hat.</p>
<p>Dem Vorstand zufolge kämpft jeder Geschäftsbereich von HPI mit Wettbewerbern und darüber hinaus zählen auch die Kromi AG und die Takkt AG zu den Konkurrenten. Fakt ist laut Herrn Negel jedoch, dass keiner der Wettbewerber eine so große Produktpalette anbietet wie HPI.</p>
<p>Zum Thema unterschiedlicher Firmenkulturen erklärte der Vorstand, dass sich HPI nie an einem Unternehmen beteiligen wird, wenn man sich mit dem „Kapitän“ und den „Spielern“ der jeweiligen Gesellschaft nicht versteht. Auch in Zukunft werde man bei allen Zukäufen darauf achten, dass es keine unüberwindbaren Unterschiede in puncto Unternehmenskultur gibt.</p>
<p>Ein Listing der HPI-Aktie im Mittelstandssegment m:access wird Herrn Negel zufolge geprüft. Angedacht ist zudem ein Wechsel in den Entry Standard. Ob nur eine oder beide Optionen umgesetzt werden, wird im dritten Quartal 2011 entschieden. Ferner wies der Vorstand darauf hin, dass eine Barkapitalerhöhung derzeit nicht geplant ist. Ergänzend fügte er hinzu, dass HPI-Aktionäre im Falle einer Kapitalerhöhung auf jeden Fall Bezugsrechte für die neuen Aktien erhalten würden.</p>
<p>Gemäß den weiteren Angaben von Herrn Negel  wurde der handelsbilanzielle Verlustvortrag inzwischen weitgehend aufgebraucht, aber aufgrund geplanter Investitionen wird für das laufende Geschäftsjahr keine Dividende ausgeschüttet. Für 2012 könnte dem Vorstand zufolge durchaus eine Dividende gezahlt werden, woran auch die Altaktionäre des Unternehmens interessiert wären.</p>
<p>Bezugnehmend auf die Frage nach der Unternehmensvision erklärte Herr Negel, dass der Umsatz von HPI im kommenden Jahr sicherlich die 100-Millionen-Euro-Marke übersteigen wird und dass die Erwirtschaftung eines Umsatzes von 130 bis 140 Millionen Euro ein realistisches Ziel für das Geschäftsjahr 2013 ist. Unabhängig davon sei man stark daran interessiert, die EBIT-Marge zu steigern, weswegen beim Erwerb weiterer Beteiligungen und bei künftigen Übernahmen darauf geachtet wird, dass die jeweiligen Unternehmen eine hohe EBIT-Marge erzielen. Das Ziel des Vorstands ist es, die EBIT-Marge des HPI-Konzerns auf 3,5 bis 4,5 Prozent zu steigern. Er geht zudem davon aus, dass HPI 2013 ein EBIT von fünf Millionen Euro und einen Nettogewinn von drei Millionen Euro erzielen wird und infolgedessen die Marktkapitalisierung der Gesellschaft auf 30 bis 40 Millionen Euro steigen wird.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Abstimmungen</strong></span><br />
Nach der Beendigung der Generaldebatte gab der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Herr Boris Dürr, bekannt, dass vom Grundkapital der HPI AG in Höhe von 7.249.490 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien, 3.660.100 Aktien bei der Hauptversammlung vertreten sind, was einer Präsenz von 50,49 Prozent entspricht. Alle im Rahmen der Tagesordnung vorgesehenen Beschlüsse wurden einstimmig oder bei wenigen Gegenstimmen entsprechend den Vorschlägen der Verwaltung gefasst.</p>
<p>Abgestimmt wurde über die die Entlastung von Vorstand (Tagesordnungspunkt 2) und Aufsichtsrat (Tagesordnungspunkt 3), die Wahl der Rölfs RP AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 (Tagesordnungspunkt 4), die Wahl von Jürgen Rödig in den Aufsichtsrat (Tagesordnungspunkt 5), die Vergütung des Aufsichtsrats (Tagesordnungspunkt 6) sowie die Aufhebung des bestehenden Kapitals 2010 und die Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals 2011 (Tagesordnungspunkt 7).</p>
<p>Des Weiteren wurde abgestimmt über die die Aufhebung des bestehenden bedingten Kapitals I und die Schaffung eines bedingten Kapitals 2011/I (Tagesordnungspunkt 8), die Ermächtigung zur Gewährung von Aktienoptionen und der Schaffung eines bedingten Kapitals 2011/II (Tagesordnungspunkt 9) sowie die Anpassung der Satzung an das Gesetz zur Umsetzung der Aktionärsrechterichtlinie (ARUG) bezüglich der Frage- und Redezeitrechtsbeschränkung während der Hauptversammlung (Tagesordnungspunkt  10).</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Der Aktienkurs dürfte bis Ende 2011 auf drei Euro steigen</strong><br />
</span>Im Rahmen der diesjährigen Hauptversammlung der HPI AG wurden das Geschäftsmodell des Unternehmens und dessen Perspektiven transparent und anschaulich erläutert. Die Aktionärinnen, Aktionäre und Gäste, die die Hauptversammlung besucht haben, konnten sich aber nicht nur über den sehr informativen Bericht von Alleinvorstand Michael Negel freuen, sondern auch über einige typisch bayerische Leckereien. Ebensolche konnten während einer etwa 30-minütigen Unterbrechung der Generaldebatte verzehrt werden.</p>
<p>Ohne Zweifel punktet HPI mit einem hohen Wachstumspotenzial. Der Clou ist, dass der Anbieter von Einkaufs- und Prozessdienstleistungen sogar im Falle einer moderaten Konjunkturabkühlung im deutschsprachigen Raum auf dem Wachstumspfad bleiben dürfte. Schließlich zeichnet sich die Gesellschaft im Vergleich mit Konkurrenten insbesondere durch ihre breite Produktpalette aus und glänzt zudem mit Mitarbeitern, die in mehreren Branchen über ein umfassendes Know-how verfügen.</p>
<p>Dass die 1928 gegründete Fondsgesellschaft Pioneer Investment Funds, die nach eigenen Angaben Fonds mit einem Gesamtvolumen von 170 Milliarden Euro verwaltet, Aktien von HPI in einen ihrer Fonds aufgenommen hat, kann als Beweis für die Seriosität und Planbarkeit des Geschäftsmodells des Münchner Unternehmens gewertet werden. Pioneer dürfte den Einstieg bei HPI nicht bereuen, denn die Gesellschaft ist sehr gut ins Fiskaljahr 2011 gestartet. Es ist zudem durchaus möglich, dass HPI in diesem Jahr die relativ konservative Umsatzprognose von 70 Millionen Euro übertreffen wird. Und unabhängig davon dürfte sich die EBIT-Marge künftig deutlich verbessern – vor allem infolge der Realisierung von Synergien zwischen den HPI-Tochtergesellschaften und den Erwerb von renditestarken Unternehmen.</p>
<p>Die derzeitige Marktkapitalisierung von 12,7 Millionen spiegelt das große Potenzial von HPI nicht angemessen wider. Daher sollte sich die Aktie des Unternehmens künftig mittel- bis langfristig deutlich verteuern. Bis Ende 2011 dürfte der Kurs des Anteilscheins auf drei Euro steigen und im kommenden Jahr ist ein Ausbruch über die 4-Euro-Marke ein durchaus realistisches Szenario.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Kontaktadresse </strong></span><br />
HPI AG<br />
Joseph-Wild-Straße 20<br />
81622 München<br />
Telefon: 089 9971-1501<br />
Telefax: 089 9971-5999</p>
<p>E-Mail: info@hpi-ag.com<br />
Internet: <a href="http://hpi-ag.de/" target="_blank">www.hpi-ag.com</a></p>
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		<title>Tom Larsen: „Der Eisenerz-Markt dürfte künftig kontinuierlich wachsen“</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jun 2011 15:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Attikamagen]]></category>
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		<description><![CDATA[Champion Minerals punktet mit erstklassigen Eisenerz-Liegenschaften und Eloro Resources mit einem Top-Gold-Projekt. Weitere Infos hat Tom Larsen im Interview verraten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-1861" title="Tom3" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/06/Tom3-150x150.jpg" alt="Tom3" width="150" height="150" /></p>
<p>Er arbeitete in der Vergangenheit bei mehreren Rohstoff-Juniorunternehmen in leitenden Positionen. Dabei hat er sich stets mit großem Engagement um die Weiterentwicklung der Gesellschaften gekümmert. Die Rede ist von Tom Larsen, der inzwischen auf mehr als 30 Jahre Management-Erfahrung im Rohstoffsektor zurückblicken kann. Im Rahmen seiner bisherigen Tätigkeiten hat er sich insbesondere auf den Bereich Unternehmensfinanzierung spezialisiert, der bei Explorationsgesellschaften eine wichtige Rolle spielt. Deshalb ist es aus Anlegersicht interessant, dass Larsen Vorstandschef der börsennotierten Explorer Champion Minerals und Eloro Resources ist. Mit dem erfahrenen Unternehmenslenker hat Martin Münzenmayer vom Stuttgarter Researchbüro gesprochen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Herr Larsen, Champion Minerals ist an den auf der kanadischen Insel Neufundland gelegenen Buntmetall-Liegenschaften Powderhorn und Gullbridge beteiligt. Zudem gehören dem Unternehmen in der kanadischen Provinz Quebec die Eisenerz-Projekte Fermont und Attikamagen. Können Sie uns bitte ein paar Details über diese Projekte verraten?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Die Areale Powderhorn und Gullbridge gehen ineinander über und bilden somit ein großes Explorationsgebiet. Im Boden der beiden Liegenschaften schlummert Kupfer und Gold, weswegen sie nicht zum Kerngeschäft von Champion Minerals gehören. Innerhalb der nächsten zwölf Monate sollen die beiden Projekte in eine separate Gesellschaft ausgegliedert werden, was dazu führen sollte, dass Analysten verstärkt auf diese wertvollen Projekte aufmerksam werden.</p>
<p>An dem Fermont-Gelände ist Champion Minerals mit 82,5 Prozent beteiligt und das die Eisenerz-Liegenschaft Attikamagen befindet sich vollständig im Besitz unserer Gesellschaft. Attikamagen beherbergt feinkörnige Takonit-Vorkommen (Takonit ist ein eisenhaltiges, feuersteinartiges Gestein). Derzeit besitzt die Century Iron Ore-Tochtergesellschaft Labec Century Iron Ore das Recht, 60 Prozent der Anteile an dem Attikamagen-Projekt bis Mai 2014 für 13 Millionen Kanadische Dollar zu erwerben. Infolge des jüngsten Einstiegs des chinesischen Stahlproduzenten Wuhan Iron and Stelle punktet Century Iron Ore mit einer guten Finanzlage und ist daher in die Lage eine zügige Exploration der Attikamagen-Liegenschaft zu finanzieren.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Auf welchen Claim-Blöcken des Fermont-Projekts wurden bereits Bohrungen durchgeführt? Und auf welchem Claim-Block wird das Bohrprogramm künftig fortgesetzt?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Bislang wurden auf den Claim-Blöcken Fire Lake North, Bellechasse, Harvey Tuttle und Lac Moire Bohrungen durchgeführt. Im dritten Quartal 2011 wird Champion Minerals dann den Start eines Bohrprogramms auf dem Claim-Block O&#8217;Keefe-Purdy ankündigen. Der Fokus der bisherigen Bohrungen lag auf logistisch und strategisch gut gelegenen Claim-Blöcken im Cluster 2 des Fermont-Projekts, für die bereits Ressourcenschätzungen existierten, die dem kanadischen Bergbaustandard NI 43-101 entsprechen. Des Weiteren wurden Bohrungen auf dem Claim-Block Lac Moire durchgeführt, der sich im Cluster 1 befindet. Dabei wurde festgestellt, dass sich in der Nähe der Mont-Wright-Mine von ArcelorMittal höchstwahrscheinlich ein beachtliches Eisenerz-Vorkommen befindet.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Vorzüge der Claim-Blöcke Fire Lake North, Bellechasse und Harvey Tuttle?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Der Claim-Block Fire Lake North beherbergt grobkörniges Eisenerz, das optimal für die Verarbeitung in Sinteranlagen geeignet ist. Zudem enthält das Eisenerz im Boden dieses Claim-Blocks sehr wenig Schadstoffe. Ebenfalls grobkörnig und rein sind die Eisenerz-Ressourcen der Claim-Blöcke Bellechasse und Harvey Tuttle.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wann wird die Machbarkeitsstudie für die Claim-Blöcke Fire Lake North und Bellechasse fertig sein?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Die Machbarkeitsstudie für diese beiden Claim-Blöcke wird voraussichtlich während des zweiten Quartals 2012 fertiggestellt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wann wird Champion Minerals mit dem Bau einer Mine auf der Fermont-Liegenschaft beginnen?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Diesbezüglich ist noch keine Entscheidung getroffen werden. Wir gehen davon aus, dass wir während des vierten Quartals 2012 den Termin des Baubeginns bekannt geben werden.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Wissen Sie, wie der Bau einer Mine finanziert werden könnte?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Ja, wir haben einen Finanzierungsplan für dieses Vorhaben ausgearbeitet.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Auf welche strategischen Unternehmensthemen werden sich die Nachrichten beziehen, die Champion Minerals in den nächsten Monaten veröffentlichen wird?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Berichten werden wir mittelfristig über die Ergebnisse der Bohrprogramme und die Fortschritte bei der Erstellung des vorläufigen Wirtschaftlichkeitsgutachtens für die Claim-Blöcke Fire Lake North und Bellechasse.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wollen Sie gemeinsam mit den anderen Vorständen die Weiterentwicklung von Champion Mineral zu einem Eisenerz-Produzenten vorantreiben oder tendieren Sie eher dazu, die Gesellschaft an einen großen Konzern zu verkaufen?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Aus meiner Sicht sind beide Szenarien möglich. Zu einem Verkauf von Champion Minerals könnte es allerdings nur dann kommen, wenn ein Konzern ein sehr attraktives Übernahmeangebot vorlegt. Der aktuelle Börsenwert von Champion Minerals liegt auf jeden Fall deutlich unter der Marktkapitalisierung, die im Vorfeld eines Übernahme-Deals erreicht werden dürfte.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wie hoch ist aus Ihrer Sicht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Stahlproduzent ein Übernahmeangebot für Champion Minerals abgeben wird?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Darüber können die Anleger nur spekulieren. Ich kann diesbezüglich keinen Kommentar abgeben.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wie wird sich Ihrer Meinung nach künftig der Eisenerz-Markt und der weltweite Stahlbedarf entwickeln?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Der Eisenerz-Markt dürfte künftig kontinuierlich wachsen. Ich und meine Vorstandskollegen sind auf jeden Fall sehr zuversichtlich bezüglich der weiteren Entwicklung des Eisenerz-Marktes und erwarten zudem eine Zunahme des globalen Stahlbedarfs.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Eloro Resources hat das Simkar-Projekt vor einigen Wochen komplett übernommen, nachdem die Gesellschaft zuvor bereits mit 50 Prozent an dem Projekt beteiligt war. Warum wurden von Megastar Development die verbleibenden 50 Prozent der Simkar-Anteile verkauft, obwohl es sich um ein sehr aussichtsreiches Gold-Projekt handelt?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Megastar Development hatte in der Vergangenheit Schwierigkeiten bezüglich der Finanzierung und der Weiterentwicklung des Simkar-Projekts. Hinzu kommt, dass die Mitarbeiter von Megastar Development nicht über die für eine Weiterentwicklung des Projekts erforderliche technische Expertise verfügten. Deshalb hat sich das Megastar Development-Management entschlossen, die restlichen Anteile an dem Gold-Projekt an Eloro zu verkaufen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Warum finanzierte Eloro den Kauf der restlichen Simkar-Anteile mit der Ausgabe von vielen Eloro-Aktien?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Die Anzahl der an Megastar Development auszugebenden Eloro-Aktien resultierte aus der Bewertung der Assets des Simkar-Projekts und dem Kurs der Eloro-Aktie vor der Übertragung der Simkar-Anteile. Aus meiner Sicht hat Eloro mit der Ausgabe der Aktien einen fairen Preis für den Kauf der restlichen Simkar-Anteile gezahlt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Glauben Sie, dass durch den Verkauf der Eloro-Aktien, die an die Aktionäre von Megastar Development ausgegeben wurden, der Kurs der Eloro-Aktie in den zurückliegenden Wochen nach unten gedrückt wurde?</p>
<p><strong>Tom Larsen: </strong>Ja, das dürfte der Fall gewesen sein.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Können Sie uns die Gründe für die Insiderverkäufe bei Eloro im Januar und Februar dieses Jahres verraten?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Nein, diesbezüglich kann ich leider keine Auskunft geben.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Was sind die wichtigsten Vorteile des Simkar-Projekts?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Es ist ein Gold-Projekt, das sich in einem fortgeschrittenen Entwicklungsstadium befindet und das mit einer bereits vorhandenen Minen-Infrastruktur punktet. Zudem verfügt das Projekt über beachtliche Ressourcen und ein großes Explorationspotenzial. Last but not least befindet sich die Simkar-Liegenschaft in der kanadischen Region Québec, die zu den attraktivsten Bergbauregionen der Welt zählt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wie groß ist der Anteil der im Umlauf befindlichen Eloro-Aktien, die sich im Besitz von institutionellen Investoren befinden?</p>
<p><strong>Tom Larsen:</strong> Institutionelle Anleger halten derzeit 20 Prozent der Eloro-Aktien.</p>
<p><strong>Für Kursfantasie ist gesorgt</strong><br />
Die Explorationsgesellschaften Champion Minerals und Eloro Resources haben etwas gemeinsam: einen erfahrenen und hochmotivierten Vorstandschef. Darüber hinaus punktet Champion Minerals mit erstklassigen Liegenschaften, die qualitativ hochwertiges Eisenerz beherbergen. Ein kleiner Wermutstropfen ist jedoch die Tatsache, dass mehr als zehn Millionen Optionsscheine im Umlauf sind, deren Besitzer Champion Minerals-Anteilscheine zu Kursen beziehen können, die deutlich unter dem aktuellen Aktienkurs liegen. Bei Eloro Resources ist es von großer Bedeutung, dass auf der Simkar-Liegenschaft in der Vergangenheit bereits Gold abgebaut wurde und dass für die Instandsetzung der noch vorhandenen Mineninfrastruktur nur moderate Kosten anfallen dürften. Des Weiteren könnte die Ressourcenschätzung für das Simkar-Areal in diesem Jahr noch deutlich erhöht werden. All diese Fakten sorgen bei den Aktien von Champion Minerals und Eloro Resources für Kursfantasie. Dennoch sollten derzeit nur risikofreudige Anleger einsteigen, da die beiden Titel charttechnisch angeschlagen sind.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zu Champion Minerals</strong><br />
Internetseite: www.championminerals.com<br />
WKN: A0L F1C<br />
ISIN: CA1585321013<br />
Aktienkurs: 1,16 Euro (Stand: 20.06.2011)<br />
Aktienanzahl: 84.099.792<br />
Marktkapitalisierung: 97,56 Millionen Euro (Stand: 20.06.2011)<br />
Geschäftsjahresende: 31.12.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zu Eloro Resources</strong><br />
Internetseite: www.elororesources.com<br />
WKN: 909 833<br />
ISIN: CA2899001028<br />
Aktienkurs: 0,039 Euro (Stand: 20.06.2011)<br />
Aktienanzahl: circa 238.000.000<br />
Marktkapitalisierung: 9,28 Millionen Euro (Stand: 20.06.2011)<br />
Geschäftsjahresende: 31.12.</p>
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