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	<title>Stuttgarter Researchbüro</title>
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		<title>Champion Minerals: Strategisch sinnvoller Deal</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 14:32:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Champion Minerals]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenerz]]></category>
		<category><![CDATA[Oil Can]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Larsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Eisenerz-Explorer wird die im Besitz von Fancamp Exploration befindlichen Fermont-Anteile erwerben. Daraus resultieren für das Unternehmen bedeutsame strategische Vorteile.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/Unternehmenslogo-Champion1-150x122.jpg" alt="Unternehmenslogo-Champion" title="Unternehmenslogo-Champion" width="150" height="122" class="alignnone size-thumbnail wp-image-2190" /></p>
<p>Zuletzt haben die meisten Rohstoffaktien deutlich korrigiert. Besonders deutlich an Wert verloren haben die Anteilscheine von Explorationsgesellschaften, obwohl diese zum Teil mit wertvollen Assets punkten. Letzteres ist beispielsweise bei Champion Minerals (ISIN CA1585321013, 0,73 Euro, CAD 0,93).der Fall. In der kanadischen Provinz Québec gehört dem Unternehmen die Eisenerz-Liegenschaft Attikamagen und eine 82,5-prozentige Beteiligung an dem Eisenerz-Areal Fermont. Jüngst hat sich das Management von Champion Minerals entschlossen, die verbleibenden 17,5 Prozent der Fermont-Anteile zu übernehmen, die sich derzeit noch im Besitz von Fancamp Exploration befinden. Eine Absichtserklärung bezüglich des Erwerbs der Fermont-Anteile wurde bereits unterzeichnet. Der Abschluss der Transaktion könnte schon kurzfristig erfolgen. Vorstandschef Tom Larsen geht davon aus, dass Champion Minerals als alleiniger Besitzer des Fermont-Geländes einfacher eine Machbarkeitsstudie für die Flagschiffprojekt Fire Lake North in Auftrag geben kann. Zudem dürfte sich nach der Inbetriebnahme einer Mine der Verkauf des Eisenerzkonzentrats vereinfachen. </p>
<p><strong>Ressourcennschätzung für das Oil Can-Projekt in Sicht</strong><br />
Aus  Anlegersicht interessant ist, dass die bisherige Gesamt-Ressourcen-Schätzung von Champion Minerals (2,2 Milliarden Tonnen) kurzfristig deutlich erhöht werden dürfte. Denn voraussichtlich noch in diesem Monat wird das Unternehmen eine dem kanadischen Bergbaustandard NI 43-101 entsprechende Ressourcenschätzung für das Oil Can-Projekt veröffentlichen. Ebenfalls von großer Bedeutung ist, dass der für Macquarie Research tätige Analyst Daniel Greenspan einen Net Asset Value von 3,34 CAD pro Champion Minerals-Aktie ermittelt hat. Zuletzt notierte der Anteilschein jedoch nur bei 0,93 CAD.</p>
<p><strong>Bekanntheitsgrad des Unternehmens dürfte steigen</strong><br />
Schon alleine aufgrund der überzeugenden Fundamentaldaten dürfte Champion Minerals mittelfristig verstärkt in den Fokus privater und institutioneller Anleger rücken. Dazu beitragen dürfte aber auch die Tatsache, dass die Aktie des Eisenerz-Explorers in den USA seit einigen Tagen am Premium-Segment des amerikanischen Over-the-Counter-Marktes (OTC) gehandelt wird. Dieses Segment wird von der OTC Markets Group als OTCQX-Handelsplattform bezeichnet.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
Internetseite: www.championminerals.com<br />
WKN: A0L F1C<br />
ISIN: CA1585321013<br />
Aktienkurs: 0,93 CAD (Stand: 17.05.2012)<br />
Aktienanzahl: 105,2 Millionen<br />
Geschäftsjahresende: 31.12.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Pan Terra Industries plant Kupfer-Mine mit Weltklasse-Niveau</title>
		<link>http://researchbuero.de/2012/04/30/pan-terra-industries-plant-kupfer-mine-mit-weltklasse-niveau/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 14:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Duane Parnham]]></category>
		<category><![CDATA[Pan Terra Industries]]></category>

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		<description><![CDATA[Die in Namibia aktive Gesellschaft will eine stillgelegte Mine in Namibia reaktiveren. Dieses Vorhaben wurde von den zuständigen Behörden bereits genehmigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">Duane Parnham ist ein bekannter und versierter Experte in der Rohstoffbranche. In der Vergangenheit hat er bei mehreren Unternehmen die Entwicklung von Rohstoffprojekten erfolgreich vorangetrieben. Parallel dazu sind die Kurse der jeweiligen Aktien deutlich gestiegen. Daher ist es interessant, dass Parnham auch Mitglied des Managements von <strong><span style="color: red;">Pan Terra Industries</span></strong> (ISIN CA69806U3029, Euro 0,33) ist. Bei dieser Gesellschaft lief zuletzt alles wie geplant: Im März hat der in Namibia aktive Minenentwickler eine 80-prozentige Beteiligung an dem Privatunternehmen Manila Investments erworben. Im Rahmen dieses Deals bekam Manila Investments zehn Millionen US-Dollar. Zudem gab Pan Terra Industries sieben Millionen Aktien und sieben Millionen Optionsscheine an Manila Investments aus. Die Finanzierung des Beteiligungskaufs war problemlos möglich, da Pan Terra Industries zuvor im Zuge einer Privatplatzierung von Aktien und Warrants rund 13,2 Millionen CAD zugeflossen sind.</p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;"><strong>Genehmigungen der Behörden liegen vor</strong></p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">Von großer Bedeutung ist, dass Manila Investments in Namibia die stillgelegte Kombat-Mine besitzt, in der bis vor wenigen Jahren Kupfer abgebaut wurde. Die Vorstände von Pan Terra Industries und Manila Investments wollen diese Mine wieder in Betrieb nehmen. Dies dürfte sich auf jeden Fall lohnen, da die Kombat-Liegenschaft Schätzungen zufolge circa 12,8 Milliarden Pfund Kupfer-Äquivalent beherbergt. Der Clou ist, dass Pan Terra Industries von den zuständigen Behörden bereits alle notwendigen Genehmigungen für eine Inbetriebnahme der Kombat-Mine erhalten hat. Zudem wird Manila Investments von der Regierung in Namibia mehrere Bergbau-Lizenzen für den Minenbetrieb auf dem Kombat-Areal erhalten.</p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;"><strong>Kupfer-Mine mit Weltklasse-Niveau soll entstehen</strong></p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">Nun sind alle Voraussetzungen für eine baldige Reaktivierung der Kombat-Mine erfüllt. Deshalb dürfte die Aktie von Pan Terra Industries in den kommenden Monaten verstärkt in den Fokus der Anleger rücken. Hochinteressant ist übrigens folgendes: Das Management des Unternehmens hat sich das Ziel gesetzt, gemeinsam mit lokalen Partnerfirmen sowie dem staatlichen Bergbaukonzern Espangelo Mining auf dem Kombat-Gelände einen Kupfer-Mine mit Weltklasse-Niveau zu schaffen.</p>
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">
<p style="margin: 0cm; margin-bottom: .0001pt;">
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Champion aller Explorer</title>
		<link>http://researchbuero.de/2012/02/25/der-champion-aller-explorer/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 00:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Champion Minerals]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenerz]]></category>
		<category><![CDATA[Fire Lake North]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Larsen]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter den börsennotierten Junior-Rohstoffgesellschaften ist die Eisenerz-Explorationsgesellschaft Champion Minerals definitiv ein Musterschüler. Die Aktie verfügt über großes Kurspotenzial.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2144" title="Unternehmenslogo-Champion" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/Unternehmenslogo-Champion-150x122.jpg" alt="Unternehmenslogo-Champion" width="150" height="122" /></p>
<p>Im zweiten Halbjahr 2011 waren die meisten Anleger extrem verunsichert. Daher verkauften sie Aktien in großem Stil, wodurch deren Kurse nach unten gedrückt wurden. Im Zuge dieser Entwicklung wurden im Rohstoffsektor einige Titel stark abgestraft, obwohl die jeweiligen Unternehmen mit erstklassigen Fundamentaldaten überzeugen – wie zum Beispiel der Eisenzerz-Explorer <strong><span style="color: #ff0000;">Champion Minerals </span></strong>(ISIN CA1585321013, 1,45 Euro, CAD 1,91). Inzwischen bewegt sich der Kurs der Champion Minerals-Aktie aber wieder in einem Aufwärtstrend. Darüber hinaus können sich die Assets der Gesellschaft sehen lassen – sie besitzt eine 82,5-prozentige Beteiligung an dem Eisenerz-Gelände Fermont. Zudem befindet sich die Eisenerz-Liegenschaft Attikamagen vollständig im Besitz von Champion Minerals. Beide Areale befinden sich in der kanadischen Provinz Québec, die sich durch eine gute Verkehrsinfrastruktur und eine bergbaufreundliche Regierung auszeichnet. Erwähnenswert ist noch, dass das Unternehmen auch an den auf der kanadischen Insel Neufundland gelegenen Buntmetall-Arealen Powderhorn und Gullbridge beteiligt ist, die allerdings nicht zum Kerngeschäft der Gesellschaft gehören.</p>
<p><span style="font-weight: bold;">Wertvolles Flagschiff-Projekt</span><br />
Gemäß dem kanadischen Bergbaustandard National Instrument 43-101 verfügt Champion Minerals über mehr als 2,2 Milliarden Tonnen Eisenerzressourcen. Laut Vorstandschef Tom Larsen kann diese Schätzung in den kommenden Monaten deutlich erhöht werden, wenn die Eisenerzressourcen der Projekte Oil Can und Moire Lake ermittelt wurden. Hochinteressant ist darüber hinaus, dass für das Flagschiff-Projekt Fire Lake North im Januar dieses Jahres ein vorläufiges Wirtschaftlichkeitsgutachten veröffentlicht wurde. In diesem Gutachten wurde der Netto-Kapitalwert dieses Projekts auf vier Milliarden US-Dollar taxiert. Die Fachleute des kanadischen Ingenieurbüros BBA haben in dem Gutachten auch darauf hingewiesen, dass die Ressourcen im Boden des Fire Lake North-Geländes einen Minenbetrieb über einen Zeitraum von mindestens 40 Jahren ermöglichen. Ebenfalls erfreulich: Die Transportkosten, die im Zuge eines Minenbetriebs auf dem Fire Lake North-Gelände anfallen werden, können eventuell im Rahmen einer Kooperation mit einem anderen Unternehmen deutlich reduziert werden können.</p>
<p><strong>Respektabler Cash-Zufluss</strong><br />
Jüngst überraschte Champion Minerals die Anleger mit der Nachricht, dass ein Konsortium unter der Leitung von Macquarie Capital Markets Canada 15 Millionen Aktien des Eisenerz-Explorers zu einem Preis von zwei CAD pro Anteilschein erwerben wird, wodurch der Gesellschaft ein Bruttoerlös von 30 Millionen CAD zufließen wird. Überdies hat das Konsortium die Möglichkeit, eine Mehrzuteilungsoption in Anspruch zu nehmen und dadurch 2,25 Millionen weitere Aktien zu beziehen, wodurch sich der Bruttoerlös auf 34,5 Millionen CAD erhöhen würde.</p>
<p><strong>Aktienplatzierung wird in Kürze abgeschlossen</strong><br />
Unternehmensangaben zufolge soll der Nettoerlös aus der Aktienplatzierung für die Exploration und die Entwicklung der Schefferville-Liegenschafte im Labrador Trough (90 Prozent von Kanadas Eisenerzproduktion stammen aus dieser Region) und für die Deckung allgemeiner Betriebskosten verwendet werden. Die Aktienplatzierung wird voraussichtlich bis zum 12. März 2012 abgeschlossen.</p>
<p><span style="color: #008000;"><strong>Ein Top-Investment für Langfristanleger</strong><br />
</span> Bei Champion Minerals passt einfach alles: Das Unternehmen verfügt mit Tom Larsen über einen kompetenten Vorstandschef, der auf mehr als 30 Jahre Management-Erfahrung im Bergbausektor zurückblicken kann und zudem über ein erfahrenes Explorations- und Minenentwicklungsteam. Positiv zu werten ist zudem, dass die Fire Lake North-Liegenschaft grobkörniges Eisenerz beherbergt, das hervorragend für die Verarbeitung in Sinteranlagen geeignet ist. Zudem enthält das Eisenerz im Boden dieses Claim-Blocks sehr wenig Schadstoffe. Auch die Eisenerz-Ressourcen der Claim-Blöcke Bellechasse und Harvey Tuttle sind grobkörnig und sehr rein. Vorteilhaft ist auch die gute Finanzsituation, dank der die Exploration zügig vorangetrieben werden kann. Weiteres Kapital dürfte das Unternehmen problemlos beschaffen können, da die Perspektiven der Projekte in jeder Hinsicht überzeugen. Langfristanleger können mit der Aktie von Champion Minerals nichts verkehrt machen, zumal die Gesellschaft ein potenzieller Übernahmekandidat ist.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
Internetseite: <a href="http://www.championminerals.com/vns-site/index.php" target="_blank">www.championminerals.com</a><br />
WKN: A0L F1C<br />
ISIN: CA1585321013<br />
Aktienkurs: 1,45 Euro (Stand: 24.02.2012)<br />
Geschäftsjahresende: 31.12.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Zehn Großprojekte in der Pipeline“</title>
		<link>http://researchbuero.de/2012/02/23/%e2%80%9ezehn-grosprojekte-in-der-pipeline%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Feb 2012 17:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Bernhard Hilpert]]></category>
		<category><![CDATA[CNC-Systeme]]></category>
		<category><![CDATA[Drehen]]></category>
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		<category><![CDATA[PA Power Automation]]></category>
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		<category><![CDATA[Strahl-Bearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Wälzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der CNC-Systeme-Anbieter PA Power Automation glänzt mit sehr guten Wachstumsperspektiven. Lesen Sie ein ausführliches Interview mit Alleinvorstand Bernhard Hilpert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2133" title="Hilpert_Bernhard_01-008" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/Hilpert_Bernhard_01-008-150x150.gif" alt="Hilpert_Bernhard_01-008" width="150" height="150" /></p>
<p>In den zurückliegenden Wochen ist der Konjunkturoptimismus zurückgekehrt. Im Zuge dieser Entwicklung ist der DAX seit Jahresbeginn in der Spitze um respektable 17,8 Prozent gestiegen. Infolgedessen drängt sich derzeit bei den meisten deutschen Standardwerten ein Einstieg nicht auf. Nach wie vor kaufenswert sind hingegen Aktien von kleinen, innovationsstarken Unternehmen, die sich zuletzt kaum verteuert haben. Zu denen zählt auch der Anteilschein von PA Power Automation. Martin Münzenmayer vom Stuttgarter Researchbüro hat mit Alleinvorstand Bernhard Hilpert ein Interview geführt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Herr Hilpert, können Sie bitte zunächst das Geschäftsmodell von PA Power Automation erläutern.</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert: </strong>Power Automation ist spezialisiert auf die Entwicklung, die Montage und den Vertrieb von CNC-Systemen. CNC-Systeme sind die komplexesten Elemente der Automatisierungsindustrie, sprich das Gehirn von Bearbeitungsmaschinen. Unsere CNC-Systeme steuern Maschinen der Strahl-Bearbeitung (Laser-, Wasserstrahl-, Brenn-, Plasma-Schneiden) sowie für Fräsen, Schleifen, Schweißen, Drehen, Stanzen, Wälzen und Erodieren. Insgesamt hat der Weltmarkt für CNC-Systeme ein Volumen von rund vier Milliarden Euro pro Jahr und wächst nachhaltig.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Was sind die wichtigsten Alleinstellungsmerkmale von PA Power Automation? Wie viele Serienkunden beliefert PA Power Automation zurzeit?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert:</strong> Power Automation ist der einzige Anbieter weltweit, der alle Bearbeitungen mit PC-basierter CNC-Technologie anbieten kann. Zudem sind CNC-Systeme von Power Automation produktiver und dennoch kostengünstiger als klassische CNC-Systeme. Die PA Gruppe hat aktuell weltweit circa 70 Serienkunden.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Mit welchen Innovationen wollen Sie Ihren Wettbewerbsvorsprung halten?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert: </strong>Neben der aktuell in der Markteinführung befindlichen PA Hochdruckpumpe für Wasserstrahlschneiden, welche dem Anwender signifikante Vorteile in Kosten und Schnittqualität bietet, wird Power Automation im laufenden Jahr ein hochinteressantes Ergänzungsprodukt für Hochgeschwindigkeitslasermaschinen vorstellen, mit dem PA Kunden die Produktivität und Präzision ihrer Laserschneidmaschine deutlich verbessern können.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Mit der Resonanz auf die Präsentation der PA-Produktpalette bei der Werkzeugmaschinen-Messe EMO im Oktober 2011 waren Sie sehr zufrieden. Hat sich diese positive Tendenz fortgesetzt?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert: </strong>Ja. Die EMO 2011 hat alle unsere Erwartungen übertroffen. Es konnten zahlreiche Projekte im Bereich der strategischen Zusammenarbeit konkretisiert werden. Insbesondere wurden dort sechs potentielle Großprojekte konkretisiert. Großprojekte sind solche, welche langfristig einen jährlichen Ergebnisbeitrag von mindestens einer Million Euro erwarten lassen. Inzwischen ist die Anzahl solcher Großprojekte auf zehn gestiegen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> PA Power ist ein Profiteur des boomenden Maschinenbaus. Im Geschäftsjahr 2011 haben Sie bei Umsatz, EBIT und Auftragseingang die Prognose übertroffen. Wie bewerten Sie das derzeitige Marktumfeld? Wie ambitioniert sind Ihre Umsatz- und Ergebnisziele für 2012?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert: </strong>Die Beurteilung des Marktumfeldes hängt sehr stark von der jeweiligen Region ab. So bewerten wir die Absatzchancen im laufenden Jahr in den Märkten China, USA und Europa (ohne Deutschland) nach wie vor vorsichtig. Sehr positiv entwickelt sich für uns die Auftragsentwicklung in Deutschland, Türkei, Indien und Südkorea. Wie ambitioniert unsere Umsatz- und Ergebnisziele für 2012 sind wird sich im Laufe 2012 zeigen. Aus heutiger Sicht sind sowohl die Umsatzprognose von 8,4 Millionen Euro als auch die Ergebnisprognose von 1,4 Millionen Euro realistisch.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> In dem für das laufende Geschäftsjahr geplanten Konzernergebnis von circa 1,4 Millionen Euro ist ein außerordentlicher Ertrag in Höhe von 0,6 Millionen Euro enthalten, resultierend aus der Ablösung von Altverbindlichkeiten. Könnten Sie uns dies bitte näher erläutern?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert: </strong>Unser Hauptaktionär Zollner hat während der Weltwirtschaftskrise eine stille Gesellschaft der PA AG mit der KfW in Höhe von 1,2 Millionen Euro abgelöst. Wir können diese durch Zahlung von 600.000 Euro von Zollner ablösen, was dann zu einem außerordentlichen Ertrag von 600.000 Euro führt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Bestehen noch weitere Verbindlichkeiten gegenüber der Zollner AG, die als Großaktionär 25,5 Prozent der Aktien hält?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert:</strong> Die Zollner AG hat uns während der Weltwirtschaftskrise mit in Summe etwa zwei Millionen Euro unterstützt, welche wir entsprechend einer festen Vereinbarung in den nächsten drei Jahren aus operativem Cashflow zurückführen werden.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Kommen wir zurück zum operativen Geschäft: Sehen Sie ein Risiko, dass infolge eines harten Wettbewerbs die operative Marge unter Druck geraten könnte?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert:</strong> Der CNC-Markt ist schon seit langem gekennzeichnet von einem Preiswettbewerb, welcher sich während der Weltwirtschaftskrise in den Jahren 2008 und 2009 sogar nochmals verschärft hatte. Die positive Entwicklung der PA Gruppe belegt jedoch, dass wir hier sehr gut aufgestellt sind. Dabei unterstützen uns auch unsere Wettbewerbsvorteile: Erstens ist Power Automation der einzige Anbieter von PC-basierten CNC-Systemen, welcher alle Bearbeitungstechnologien beherrscht. Zweitens sind CNC-Systeme von Power Automation produktiver und dennoch kostengünstiger als klassische CNC-Systeme.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Wie hoch ist der aktuelle Umsatzanteil des Asiengeschäfts? In welchen Regionen im Ausland sehen Sie noch Wachstumspotenzial für PA Power Automation?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert:</strong> Der Umsatzanteil in Asien beträgt aktuell noch weniger als 10 Prozent, jedoch mit deutlich steigender Tendenz. Asien heißt für die PA Gruppe: China, Taiwan, Indien und Südkorea. Diese Märkte sind für uns und nichtjapanische CNC-Anbieter die relevanten Maschinenbaumärkte in Asien. Japan hat, wie schon immer, hierbei eine Sonderstellung, da japanische Maschinenhersteller fast ausschließlich japanische CNC-Systeme einsetzen. In den Märkten China und Taiwan, deren Wachstumsraten sich merklich abgekühlt haben, sind wir mit unserem Joint Venture HansPA vertreten. Die Auftragsentwicklung in Südkorea und Indien entwickelt sich für die PA Gruppe sehr erfreulich. Sehr positiv entwickelt sich für Power Automation auch die Türkei, welche inzwischen nach Deutschland unser zweitstärkster Absatzmarkt ist.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Im Dezember hat PA neue Aktien zu einem Bezugspreis von 2,80 Euro platziert. Gehen Sie davon aus, dass mittelfristig eine weitere Kapitalerhöhung durchgeführt werden muss, um das Unternehmenswachstum finanzieren zu können?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert:</strong> Die Mittel aus der letzten Kapitalerhöhung dienen der Vorfinanzierung der beiden Großaufträge, die wir im vierten Quartal 2011 akquiriert haben. Für die Vorfinanzierung der bereits angesprochenen 10 potentiellen Großprojekte werden wir, wie schon im vierten Quartal 2011 kommuniziert, eine weitere Kapitalerhöhung durchführen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Sie haben die potentiellen Großprojekte angesprochen. Wie viele dieser Projekte werden Ihrer Einschätzung nach tatsächlich umgesetzt und wann fällt voraussichtlich der Startschuss für das erste Großprojekt?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert:</strong> Inzwischen sind es 10 solcher Großprojekte. Wir gehen davon aus, dass vier bis fünf dieser Großprojekte umgesetzt werden. Auch erwarten wir, dass mindestens drei davon noch in 2012 vertraglich fixiert werden.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Wie werden sich diese Großprojekte mittelfristig auf Umsatz und Marge auswirken? Könnten Sie hier schon etwas konkreter werden?</p>
<p><strong>Bernhard Hilpert:</strong> Wie schon kommuniziert erwarten wir in einem Zeitraum von drei bis fünf Jahren, die notwendig sind, die volle Serienstückzahl zu erreichen, einen zusätzlichen jährlichen Ergebnisbeitrag von etwa zehn Millionen Euro.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Herr Hilpert, vielen Dank für das Interview.</p>
<p><strong></strong><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
Internetseite des Unternehmens: <a href="http://www.powerautomation.com/" target="_blank">www.powerautomation.com<br />
</a> WKN: 692440<br />
ISIN: DE0006924400<br />
Aktienkurs: 2,56 Euro (Stand: 23.02.2012)<br />
Aktienanzahl: 3.400.555<br />
Marktkapitalisierung: rund 8,71 Millionen Euro (Stand: 23.02.2012)<br />
Geschäftsjahresende: 31.12.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Duane Parnham plant seinen nächsten großen Wurf</title>
		<link>http://researchbuero.de/2012/02/06/duane-parnham-plant-seinen-nachsten-grosen-wurf/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 12:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Duane Parnham]]></category>
		<category><![CDATA[Forsys Metals]]></category>
		<category><![CDATA[Kupfer]]></category>
		<category><![CDATA[Pan Terra Industries]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erfahrene Stratege will gemeinsam mit den anderen Managern von Pan Terra Industries die stillgelegte Kombat-Mine in Namibia reaktivieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2118" title="Parnham_Duane-GIF" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/Parnham_Duane-GIF-150x150.gif" alt="Parnham_Duane-GIF" width="150" height="150" /></p>
<p>Die in Namibia aktive Minen-Entwicklungsgesellschaft <span style="color: #ff0000;"><strong>Pan Terra Industries</strong></span> (ISIN CA69806U3029, Euro 0,44, CAD 0,60) ist in Deutschland derzeit noch nahezu unbekannt. Dies dürfte sich jedoch in den kommenden Monaten ändern. Denn zum Management des kanadischen Unternehmens gehört auch Duane Parnham. Er ist ein allseits bekannter Experte in der Rohstoffbranche. In den vergangenen Jahren hat er die Entwicklung der Universal Power Corporation erfolgreich vorangetrieben, bis er den Öl- und Gasexplorer im Frühjahr 2011 an den brasilianischen Ölkonzern HRT verkauft hat. Auch bei der im Uransektor aktiven Forsys Metals Corporation hat er sein Können erfolgreich unter Beweis gestellt. Innerhalb von nur fünf Jahren hat er eine gut durchdachte Strategie umgesetzt, die den Börsenwert des Unternehmens erheblich nach oben getrieben hat.</p>
<p><strong>Optimale Voraussetzungen …</strong><br />
Nun kann Parnham im Zuge der Entwicklung von Pan Terra Industries erneut zeigen, was er drauf hat. Erfreulicherweise sind die Voraussetzungen für alle bevor stehenden Maßnahmen optimale. Schließlich sind die politischen Verhältnisse in Namibia stabil. Zudem ist das Verhältnis zwischen der Minenindustrie und der Regierung in dem afrikanischen Staat sehr gut. Positiv zu werten ist auch, dass es kaum Korruption in Namibia gibt.</p>
<p><strong>… für die Reaktivierung der Kombat-Mine</strong><br />
Im Dezember 2011 unterzeichneten Vorstandsmitglieder von Pan Terra Industries und Manila Investments eine Absichtserklärung, in der der geplante Erwerb einer 80-prozentigen Beteiligung an Manila Investments vereinbart wurde. Bei Manila Investments handelt es sich um ein Privatunternehmen, das mit dem staatlichen Bergbau-Unternehmen Epangelo Mining kooperiert. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit soll die Kombat-Mine reaktiviert werden. Dort wurden in der Vergangenheit große Mengen Kupfer abgebaut. Lohnen wird sich die Reaktivierung der Kombat-Mine auf jeden Fall. Zum einen wegen des hohen Kupferpreises, der künftig dank einer anhaltend hohen Nachfrage Chinas kaum sinken wird. Und zum anderen aufgrund der Tatsache, dass im Boden des Kombat-Geländes Erz mit einem sehr hohen Kupfergehalt schlummert.</p>
<p><strong>Eine hervorragende Infrastruktur …</strong><br />
Die sorgfältige Exploration der Kombat-Liegenschaft dürfte in diesem Jahr dazu führen, dass die Ressourcenschätzung für dieses Areal deutlich erhöht werden kann. Überdies könnte die Mine mittelfristig in Betrieb genommen werden – dank der hervorragenden Infrastruktur in der nahen Umgebung. Um die Exploration und die Einholung der notwendigen behördlichen Genehmigungen zur Reaktivierung der Mine finanzieren zu können, wird Pan Terra Industries jeweils sieben Millionen Aktien und Optionsscheine ausgeben. Unabhängig davon werden künftig Epangelo Mining und in Namibia ansässige Partnerunternehmen gemeinsam 20 Prozent der Manila-Aktien halten.</p>
<p><strong>… und der Kupferpreis hat Potenzial nach oben</strong><br />
Anleger sollten bedenken, dass die Chinas Kupfer-Lagerbestände fallen, weshalb das Reich der Mitte den Import des rot glänzenden Industriemetalls ausweiten muss. Des Weiteren dürfte Expertenmeinungen zufolge der globale Kupferbedarf das Angebot übersteigen, was den Kupferpreis nach oben treiben dürfte. Von großer Bedeutung ist darüber hinaus, das Pan Terra Industries von einem erfahrenen Management geführt wird, das über eine langjährige Erfahrung in der Finanzierung und der Entwicklung von Rohstoffprojekten verfügt. Diesem Team dürfte es gelingen, in naher Zukunft Pan Terra Industries in einen florierenden Kupferproduzenten zu verwandeln.</p>
<p><strong>Ressourcenschätzung wird mittelfristig aktualisiert</strong><br />
Wie bereits erwähnt, wurde in der Kombat-Mine früher Kupfer abgebaut – allerdings liegen nicht für alle Jahre der Produktion Zahlen vor. 2003 wurden 16.701 Tonnen Kupfer in der Mine abgebaut, 2004 waren es immerhin noch 8.000 Tonnen. Zuletzt wurde 2007 einen Monat lang Kupfer abgebaut, bevor die Mine 2008 geschlossen wurde. Die Geologen von Pan Terra Industries sind aber davon überzeugt, dass die Lagerstätte nach wie große Kupfermengen beherbergt. Zudem gehen sie davon aus, dass künftig auch Silber und Blei abgebaut werden kann. Die Gesamtressourcen der Mine taxieren sie auf etwa 12,8 Milliarden Pfund Kupfer-<em>Äquivalent. Auf der Agenda von Pan Terra Industries stehen derzeit die Exploration des Minengeländes, die Sicherstellung einer stabilen Stromversorgung und die Beseitigung des Wassers in den Minenschächten. Des Weiteren soll mittelfristig eine aktualisierte dem kanadischen Bergbaustandard NI43-101 entsprechende Ressourcenschätzung veröffentlicht werden.</em></p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Hervorragende Perspektiven sorgen für Kursfantasie</strong></span><br />
Derzeit bringt Pan Terra Industries lediglich rund 22 Millionen CAD auf die Börsenwaage. Unter fundamentalen Aspekten wäre eine deutlich höhere Marktkapitalisierung gerechtfertigt, da es sich bei dem Unternehmen nicht um einen risikobehafteten Explorer handelt, sondern um eine Minen-Entwicklungsgesellschaft, deren Perspektiven hervorragend sind. Clevere Anleger sollten auf dem aktuellen Kursniveau beherzt zugreifen!</p>
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		<title>Intertainment Media: IPO von Ortsbo steht bevor</title>
		<link>http://researchbuero.de/2012/01/30/intertainment-media-ipo-von-ortsbo-steht-bevor/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 23:13:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen eines Spin-offs wird bald die Intertainment Media-Tochtergesellschaft Ortsbo an die Börse gebracht. Deren Wachstumsperspektiven sind hervorragend.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-2104" title="ortsbo2-1-150x150" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/ortsbo2-1-150x150.gif" alt="ortsbo2-1-150x150" width="143" height="143" /></p>
<p>Vor knapp drei Monaten berichtete das Stuttgart Researchbüro über Intertainment Media. Damals notierte die Aktie des Inkubators für innovationsstarke Junior-Unternehmen bei 0,53 CAD – am vergangenen Freitag ging sie mit 0,62 CAD aus dem Handel. Für die jüngste Kursrallye gibt  es einen guten Grund: Das Intertainment Media-Tochterunternehmen Ortsbo soll an die Börse gebracht werden. Der Clou ist, dass die Aktionäre der Muttergesellschaft im Zuge des Spin-offs Ortsbo-Aktien erhalten werden. In welchem Verhältnis die Aktien zugeteilt werden, wird in Kürze bekannt gegeben.</p>
<p><strong>Turbo-Boost für Social-Media-Netzwerke<br />
</strong>Ohne Zweifel verfügt Ortsbo über ein großes Wachstumspotenzial. Kein Wunder, denn die cleveren Programmierer dieses Unternehmens entwickelten eine Real-Time-Übersetzungssoftware. Mithilfe dieser Software können Internet-User in mehr als 50 Sprachen chatten oder E-Mails verschicken. Deren Texte werden automatisch in die gewünschte Sprache übersetzt. Somit ist Ortsbo kein 08-15-Internet-Tool, sondern quasi eine echte Innovation, die weltweit für eine gute Kommunikation im Internet sorgt. Und das ist von großer Bedeutung. Denn der Boom von Social-Media-Netzwerken dürfte sich enorm beschleunigen, wenn die User in diesen Netzwerken problemlos miteinander kommunizieren können, obwohl sie verschiedene Sprachen sprechen.</p>
<p><strong>Aktie hat das Zeug zur Kursrakete</strong><br />
Schätzungen zufolge dürfte der Börsenwert von Ortsbo nach dem geplanten Spin-off mindestens 210 Millionen US-Dollar betragen. Hochinteressant: Die aktuelle Marktkapitalisierung von Intertainment Media liegt unter dem Wert, den Ortsbo anfangs auf die Börsenwaage bringen dürfte. Darüber hinaus dürfte Ortsbo an der Börse auf großes Interesse stoßen, was eine Kursrallye zur Folge haben würde. Diese Perspektiven sind im derzeitigen Kurs der Intertainment Media-Aktie nicht eingepreist.</p>
<p><strong>Variety setzt auf Ortsbo</strong><br />
Erfreulicherweise hat Ortsbo vor Kurzem eine strategische Kooperation mit dem Entertainment-Nachrichtendienst Variety (www.variety.com) vereinbart. Dank einer leistungsstarken Spezialsoftware von Ortbo war es möglich, dass Zuschauer auf der ganzen Welt den Variety Entertainment Summit, der auf der High-Tech-Messe CES (Consumer Electronics Show) gezeigt wurde, mit Untertiteln in der Sprache ihrer Wahl sehen konnten. Sowohl Variety-Chef Neil Stiles als auch Intertainment Media-Boss David Lucatch sind vom langfristigen Erfolg der Zusammenarbeit überzeugt.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Intertainment Media-Aktionäre sollten aufstocken</strong></span><br />
Ortsbo kommt gut an – unter anderem in der Boom-Region China.  Allerdings geht es David Lucatch nicht in erster Linie darum, die Anzahl der Nutzer der Real-Time-Übersetzungssoftware möglichst schnell zu steigern. Er will vor allem den Bekanntheitsgrad von Ortsbo sukzessive steigern – und zwar durch Kooperationen mit Unternehmen, die im Internet bereits allseits bekannte Größen sind. Das ist eine vielversprechende Strategie. Ortsbo dürfte daher nachhaltig wachsen. Deshalb sollten Intertainment Media-Aktionäre ihre Positionen aufstocken, um im Zuge des geplanten Spin-offs möglichst viele Ortsbo-Aktien zu erhalten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:<br />
</strong>Internetseite des Unternehmens: <a href="http://intertainmentmedia.com/" target="_blank">www.intertainmentmedia.com</a><br />
WKN: A1C 81A<br />
ISIN: CA46111P1036<br />
aktueller Aktienkurs (Stand: 27.01.2012): 0,62 CAD</p>
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		<item>
		<title>„Wir werden 2012 kräftig wachsen“</title>
		<link>http://researchbuero.de/2012/01/26/%e2%80%9ewir-werden-2012-kraftig-wachsen%e2%80%9c/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 22:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[B-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[C-Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufsdienstleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[Falk Raudies]]></category>
		<category><![CDATA[HPI]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Negel]]></category>
		<category><![CDATA[Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmensanleihe]]></category>
		<category><![CDATA[Wachstum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Wachstum der HPI AG wird in diesem Jahr durch mehrere Investitionen vorangetrieben. Deshalb ist Vorstandschef Michael Negel zuversichtlich bezüglich der mittel- bis langfristigen Geschäftsentwicklung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-2087" title="Michael_Negel_04" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/Michael_Negel_04-150x150.jpg" alt="Michael_Negel_04" width="150" height="150" /><br />
Seit Jahresbeginn haben sich die meisten deutschen Blue Chips deutlich verteuert. Diese erfreuliche Entwicklung könnte sich in den kommenden Wochen fortsetzen. Denn die Perspektiven für Deutschlands Wirtschaft sind besser als manche Experten bislang vermutet haben. Unabhängig davon sollten clevere Anleger nicht nur auf Standardwerte setzen. Schließlich bieten auch einige Nebenwerte ein hervorragendes Chance-Risiko-Verhältnis. Zu den besonders aussichtsreichen Titeln zählt die Aktie von HPI. Das Unternehmen mit Hauptsitz in München bietet Einkaufs- und Prozessdienstleistungen an. Ebensolche werden stark nachgefragt, da sich große Konzerne wegen eines hohen Wettbewerbsdrucks auf ihr Kerngeschäft konzentrieren müssen und deshalb gerne Teile ihres Einkaufs auslagern, zumal sie dadurch ihre Kosten senken können. In diesem Jahr wird HPI eine Unternehmensanleihe platzieren. Mit dem Emissionserlös sollen viel versprechende Investitionen finanziert werden, die zur Dynamisierung des Unternehmenswachstums beitragen werden. Deshalb ist HPI-Vorstandschef Michael Negel zuversichtlich bezüglich der mittel- bis langfristigen Geschäftsentwicklung. Mit dem wachstumsorientierten Unternehmenslenker hat Martin Münzenmayer vom Stuttgarter Researchbüro ein Interview geführt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Warum hat sich HPI für die Platzierung einer Unternehmensanleihe anstelle eines Bankdarlehens entschieden?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Wir könnten einen Kredit bei einer Bank beantragen – allerdings erst dann, wenn eine testierte Konzernbilanz für das Geschäftsjahr 2011 vorliegt. Wir werden im April eine gute testierte Konzernbilanz vorliegen haben. Somit könnten wir erst im Mai einen Darlehensantrag bei einem Finanzinstitut einreichen. Das Kapital würden wir dann voraussichtlich im September erhalten. Solange wollen und können wir aber nicht warten, weil wir derzeit lukrative Investitionsmöglichkeiten haben, die wir rasch nutzen möchten. Deshalb haben wir uns für die Begebung einer Unternehmensanleihe entschieden.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Welche Laufzeit hat die Anleihe und wie hoch ist deren Verzinsung?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Die Anleihe hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird bis zum Fälligkeitstermin im Dezember 2016 mit neun Prozent per annum verzinst. Das Volumen der Anleihe beträgt bis zu sechs Millionen Euro. Platziert werden kann bis Ende dieses Jahres.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Jüngst ist Falk Raudies Vorstandsmitglied von HPI geworden. Für welche Bereiche ist er nun verantwortlich?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Ich möchte zunächst darauf hinweisen, dass Raudies bereits als Bereichsleiter Umsatzverantwortung für sechs HPI-Gesellschaften hatte, bevor er in den Vorstand aufgenommen wurde. Erwähnenswert ist zudem, dass Raudies und ich gemeinsam 48 Prozent der HPI-Aktien halten. Künftig wird Raudies als Vorstand mit mir zusammen für das operative Geschäft und die damit verbundene Organisation verantwortlich sein. Ich werde das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender führen, Herr Raudies wird stellvertretender Vorstandsvorsitzender. Aber genau genommen sitzen Raudies und ich in einem Boot. Daher werden wir bestmöglich zusammenarbeiten.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Welche Investitionen sind geplant?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Wir wollen voraussichtlich im April eine 75-prozentige Beteiligung an einem IT-Einkaufsdienstleister erwerben. Zudem möchten wir die Einkaufs- und Logistikaktivitäten eines Industrieunternehmens übernehmen, dass einen Jahresumsatz im niedrigen zweistelligen Millionenbereich erwirtschaft, wofür wir zunächst einige Investitionen tätigen müssen. Auf der Agenda steht auch die Aufstockung einer unserer Beteiligungen im Industriebereich. Last but not least werden wir Anfang April in Nordrhein-Westfalen ein neues Hochreallager in Betrieb nehmen. Dessen Logistikfläche ist dreimal so groß als die Fläche des Lagers, das wir derzeit nutzen und das bereits aus allen Nähten platzt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Gibt es noch weitere Vorhaben?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Ja, wir wollen ein sehr lukratives Segment des HPI-Konzerns ausbauen – und zwar die Übernahme von Lagerüberbeständen und deren globale Vermarktung. Diesen Geschäftsbereich haben wir im September 2010 gegründet, indem wir die Azego Components AG übernommen haben, die sich auf den Erwerb und die Vermarktung von Chip-Überbeständen spezialisiert hat. Im vergangenen Jahr hat sich der Umsatz von Azego Components verdoppelt. 2012 dürfte er sich erneut verdoppeln oder sogar verdreifachen. Im ersten Quartal 2012 wird übrigens eine Online-Plattform von HPI für die B2B-Vermarktung von IT-Überbeständen freigeschaltet. Wir rechnen im Bereich der Überbestandsvermarktung von Chips und IT-Produkten bei HPI jährlich mit einem hohen, zweistelligen Gewinnwachstum.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Wie wird sich die geplante Aufstockung der Beteiligung an der Industriegesellschaft auf die Marge auswirken?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Diese Transaktion wird dazu führen, dass die Marge steigen wird, da der auf Minderheiten entfallende Gewinn infolge der Aufstockung der Beteiligung sinken wird. Der Nettogewinn, den wir mit dieser Beteiligung erzielen, wird voraussichtlich um 25 Prozent steigen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Ist die Integration der derzeitigen Tochterunternehmen abgeschlossen?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Inzwischen sind alle HPI-Töchter vollständig integriert. Im vergangenen Jahr haben wir uns bewusst auf die Integration der Tochtergesellschaften konzentriert, wodurch wir Synergiepotenziale nutzen und Kosten senken konnten. Anmerken möchte ich aber, dass wir im Dezember 2011 unser IT-Segment mit der Übernahme der NET Consulting GmbH gestärkt haben. Mit dem Kauf der auf IT-Netzwerke, Server- und Speichersysteme, Virtualisierung und Cloud Computing spezialisierten Einkaufs- und Servicegesellschaft wollten wir unser Leistungsportfolio im Bereich IT-Service erweitern.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Welche Dienstleistungen beziehungsweise Produkte von HPI werden aktuell besonders stark nachgefragt?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Sehr hoch ist die Nachfrage im Bereich IT-Netzwerke, da das Thema Netzwerksicherheit derzeit für viele Unternehmen von großer Bedeutung ist. Zudem werden unserer Einkaufsdienstleistungen für Ge- und Verbrauchsgüter für den industriellen Sektor stark nachgefragt. In dieser Sparte konnten wir die Erlöse im Geschäftsjahr 2011 um mehr als 25 Prozent steigern. In diesem Jahr erwarte ich hier erneut ein deutliches Umsatzplus, da wir dieses Geschäft auf Frankreich und Belgien ausdehnen werden.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Für manche Anleger ist es nicht klar, ob HPI nun Ware liefert oder den Einkauf nur organisiert. Können Sie das näher definieren?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>90 Prozent unseres Jahresumsatzes sind Transaktionserlöse. Das heißt, wir kaufen Produkte, lagern diese und liefern sie gegen Rechnung an Industriekunden in Europa, Asien und Amerika. In einem Jahr handelt HPI 750.000 Bestellungen, zwei Millionen Warenein- und -ausgänge und beliefert 800 Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in deren Niederlassungen in Asien und den USA. Dabei machen wir unseren Umsatz zu je einem Drittel mit IT-Produkten, elektronischen Bauelementen sowie industriellen Ge- und Verbrauchsartikeln (wie zum Beispiel Werkzeuge, Schleifmittel und anderes Fertigungsmaterial). Nur ein Umsatz von etwa sieben Millionen Euro ist Dienstleistungsumsatz. Dafür verhandeln und verwalten wir ein Einkaufsvolumen in Höhe von circa vier Milliarden Euro für die Industrie.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Wie schätzen Sie die Chancen für die Gewinnung neuer Kunden ein?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Voraussichtlich werden wir 2012 einige Neukunden gewinnen. Schließlich hat die Unternehmensberatung Cap Gemini im vergangenen Jahr eine Studie veröffentlicht, gemäß der sich in Europa 43 Prozent aller Einkäufer von Industrieunternehmen mit dem Outsourcing von Einkaufs- und Logistikdienstleistungen beschäftigen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro: </strong>Im Juni 2011 haben Sie für das Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 130 bis 140 Millionen Euro und eine EBIT-Marge von 3,5 bis 4,5 Prozent in Aussicht gestellt. Halten Sie an diesem Ausblick fest?</p>
<p><strong>Michael Negel: </strong>Im Vordergrund steht bei uns das organische Gewinnwachstum neben dem Wachstum durch Akquisitionen. 2013 wollen wir bei einem Umsatz von deutlich mehr als 100 Millionen Euro eine EBIT-Marge zwischen 3,5 und 4,5 Prozent sowie einen Gewinn je Aktie zwischen 0,28 und 0,38 Euro erzielen.</p>
<p><strong>Aktie ist deutlich unterbewertet</strong><br />
Viele Unternehmen wollen ihre Kosten nachhaltig senken und lagern deshalb den Einkauf von B- und C-Artikeln wie zum Beispiel Schrauben und Arbeitshandschuhe aus. Von diesem Trend profitiert HPI. Positiv zu werten ist, dass das HPI-Management eine gut durchdachte und aussichtsreiche Wachstumsstrategie umsetzt. Die guten Unternehmensperspektiven sind jedoch im aktuellen Aktienkurs nicht eingepreist. Denn basierend auf dem für 2012 in Aussicht gestellten Gewinn von 0,22 bis 0,26 Euro je Aktie errechnet sich ein KGV von 7,7 bis 9,0. Legt man den für 2013 anvisierten Gewinn von 0,28 bis 0,38 pro Anteilschein zugrunde, beträgt das KGV sogar nur 5,2 bis 7,1. Somit ist die HPI-Aktie auf dem aktuellen Kursniveau ein Schnäppchen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong><br />
WKN: A0JCY3<br />
ISIN: DE000A0JCY37<br />
Aktienkurs: 1,99 Euro (Stand: 25.01.2012)<br />
Aktienanzahl: 7.249.490<br />
Marktkapitalisierung: 14,43 Millionen Euro (Stand: 25.01.2012)<br />
Geschäftsjahresende: 31.12.</p>
<p><strong>Kontaktadresse</strong><br />
HPI AG<br />
Joseph-Wild-Straße 20<br />
81622 München</p>
<p>Telefon: 089 9971-1501<br />
Telefax: 089 9971-5999</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:info@hpi-ag.com">info@hpi-ag.com</a><br />
Internet: <a href="http://www.hpi-ag.com/">www.hpi-ag.com</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Intertainment Media sorgt weltweit für eine bessere Kommunikation im Internet</title>
		<link>http://researchbuero.de/2011/11/07/intertainment-media-sorgt-weltweit-fur-eine-bessere-kommunikation-im-internet/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 14:42:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Top-Thema]]></category>
		<category><![CDATA[Cantech Newsletter]]></category>
		<category><![CDATA[David Lucatch]]></category>
		<category><![CDATA[Intertainment Media]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft Outlook]]></category>
		<category><![CDATA[Ortsbo]]></category>
		<category><![CDATA[Übersetzungssoftware]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Echtzeitübersetzungssoftware Ortsbo von Intertainment Media kommt bei Internet-Nutzern hervorragend an, wie die rasant steigende Userzahl eindrucksvoll beweist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2027" title="ortsbo 1" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/11/ortsbo-1-150x150.jpg" alt="ortsbo 1" width="150" height="150" /></p>
<p>Mit einem simplen, aber aussichtsreichen Geschäftsmodell punktet Intertainment Media: Das kanadische Unternehmen fungiert als eine Art Inkubator für Gesellschaften, die sich auf die Entwicklung von pfiffiger Software sowie innovativer Internet-Applikationen spezialisiert haben. Eine davon ist die Echtzeitübersetzungssoftware Ortsbo, die von einem Nutzer geschriebene Wörter und Sätze automatisch übersetzt. Erfreulicherweise können Ortsbo-User inzwischen schon aus mehr als 50 Sprachen eine auswählen, in die ihr Text übersetzt werden soll. Somit erleichtert Ortsbo die Kommunikation mit Menschen in anderen Ländern via Internet erheblich.</p>
<p>Ortsbo kann in Verbindung mit vielen Social-Media-Netzwerken wie beispielsweise Facebook und Twitter genutzt werden, aber auch mit dem iPhone, dem iPad und dem Windows Phone 7. Darüber hinaus gibt es Ortsbo für Microsoft Outlook. Damit kann zum Beispiel eine in Englisch verfasste E-Mail in einer anderen Sprache verschickt werden. Bald will Intertainment Media eine kommerzielle Version von Ortsbo für Microsoft Outlook anbieten.</p>
<p><strong>Immer mehr Menschen nutzen Ortsbo &#8230;</strong><br />
Das Interesse an Ortsbo ist sehr groß – das beweist die Entwicklung der Anzahl der User: Im September stieg die Zahl der Nutzer der Echtzeitübersetzungssoftware im Vergleich zum Vormonat um 21 Prozent auf ein Rekordniveau rund 32,3 Millionen. Die gesamte Nutzungszeit erhöhte sich immerhin um fünf Prozent auf 256,1 Millionen Minuten. Mit diesen Zahlen ist Vorstandschef David Lucatch hochzufrieden. Für gute Stimmung sorgt bei dem Unternehmenslenker zudem die Tatsache, dass es auch in den anderen Divisionen von Intertainment Media rund läuft.</p>
<p><strong>&#8230; und KNCTR kommt auch gut an!</strong><br />
Ein weiteres Highlight im Angebot der kanadischen Gesellschaft ist KNCTR – eine Software, die eine individuelle Gestaltung der Desktop-Oberfläche eines PCs ermöglicht. Die Nachfrage nach KNCTR wächst rasant. Im Juli lag die Zahl der KNCTR-Nutzer bei 1,6 Millionen – mittlerweile sind es schon mehr als drei Million. Vertrieben wird KNCTR übrigens von der Intertainment Media-Tochtergesellschaft itiBiti Systems.</p>
<p><strong>Ad Taffy gewinnt neue Kunden</strong><br />
Über ein großes Wachstumspotenzial verfügt Ad Taffy – ein weiteres Tochterunternehmen, dass sich auf kreatives Online-Marketing spezialisiert hat. David Lucatch berichtete jüngst im Rahmen eines <a href="http://www.cantechletter.com/2011/10/interview-david-lucatch-ceo-of-intertainment-media/" target="_blank">Interviews</a>, dass mehrere große Unternehmen als Kunden für Ad Taffy gewonnen wurden. Einer der Neukunden ist die kanadische Scotiabank.</p>
<p>Das traditionelle Business von Intertainment Media steckt in der Tochtergesellschaft Magnum – hier laufen die Geschäfte Lucatch zufolge sehr gut. Magnum bietet seit mehr als 25 Jahren maßgeschneiderte Design-, Produktions- und Vertriebslösungen, die Unternehmen im Rahmen ihres normalen Geschäfts und im Rahmen ihrer Werbeaktivitäten nutzen können.</p>
<p><strong>Strategisch sinnvolle Akquisition</strong><br />
Hochinteressant: Anfang Juni wurde die mit Groupon vergleichbare Internet-Plattform DealFrenzy von Intertainment Media übernommen. Mit diesem Zukauf erobert die kanadische Gesellschaft einen vielversprechenden Markt. Unabhängig davon ist der Vorstandschef davon überzeugt, dass Ortsbo bis auf Weiteres der größte Wachstumstreiber für das von ihm geführte Unternehmen bleiben wird. Es gab übrigens bereits Übernahmeangebote für Ortsbo, aber sie wurden von Lucatch abgelehnt, weil die Offerten viel zu niedrig waren.</p>
<p>Auch künftig wird Intertainment Media laut Lucatch eine Art Holding bleiben, die mehrere voneinander unabhängige Geschäftseinheiten umfasst, die mit einer überdurchschnittlich hohen Innovationskraft überzeugen. Der Firmenchef ist sich allerdings darüber im Klaren, dass der Wert eines Unternehmens von den Marktteilnehmern an der Börse oft nicht richtig eingeschätzt wird, wenn es Teil einer Holding ist. Deshalb spielt er mit dem Gedanken, Tochtergesellschaften im Zuge von Spin-Offs an die Börse zu bringen. Ein potenzieller Kandidat für einen solchen Spin-Off ist Ortsbo.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Gute Chancen auf hohe Kurszuwächse</strong></span><br />
Ortsbo und KNCTR könnten sich weltweit etablieren. Angesichts dieser Perspektiven ist die Marktkapitalisierung von Intertainment Media mit 94,4 Millionen CAD (bei einem Aktienkurs von 0,53 CAD) sehr niedrig, zumal bei vergleichbaren Internetunternehmen ein Nutzer mit etwa 60 US-Dollar bewertet wird. Deshalb dürfte sich die Aktie des kanadischen Unternehmens mittelfristig deutlich verteuern. Wichtig: Im Falle eines Spin-Offs von Ortsbo dürften Intertainment Media-Aktionäre eine bevorrechtige Zuteilung erhalten.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
Internetseite des Unternehmens: <a href="http://intertainmentmedia.com/" target="_blank">www.intertainmentmedia.com</a><br />
WKN: A1C 81A<br />
ISIN: CA46111P1036<br />
Aktienanzahl: 178.042.842<br />
aktueller Aktienkurs (Stand: 04.11.2011): 0,53 CAD<br />
Marktkapitalisierung: 94,4 Millionen CAD</p>
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		</item>
		<item>
		<title>„Wir sehen noch großes Wachstumspotenzial im Bereich IT-Dienst-leistungen“</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 15:04:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel über Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Aktie]]></category>
		<category><![CDATA[Cloud Computing]]></category>
		<category><![CDATA[Datagroup]]></category>
		<category><![CDATA[Dividende]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Hermann Schaber]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Dienstleistungen]]></category>
		<category><![CDATA[Prime Standard]]></category>

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		<description><![CDATA[DATAGROUP-Vorstandschef Hans-Hermann Schaber ist mit der aktuellen Auftragslage sehr zufrieden. Unabhängig davon will er das IT-Dienstleistungsgeschäft weiter ausbauen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-2003" title="Schaber-Bild-2" src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/11/Schaber-Bild-2-150x150.jpg" alt="Schaber-Bild-2" width="150" height="150" /></p>
<p>Unter den börsennotierten IT-Unternehmen ist die DATAGROUP AG quasi ein Musterschüler. Zurückzuführen ist dies auf das bewährte Geschäftsmodell der im Dezember 2005 gegründeten Gesellschaft. Deren erfahrene Vorstände Hans-Hermann Schaber und Dirk Peters führen das Unternehmen mit Weitblick und legen dabei großen Wert auf eine stabile Auftragslage. Interessante Hintergrundinformationen bezüglich der Perspektiven der DATAGROUP hat der Börsenjournalist Martin Münzenmayer im Rahmen eines Interviews mit Vorstandschef Hans-Hermann Schaber erfahren.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Herr Schaber, alle Volkswirte reden von einer Eintrübung der Konjunktur. Hat sich denn die Geschäftsentwicklung der DATAGROUP zuletzt verschlechtert?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Davon spüren wir nichts. Im Gegenteil. Wir konnten in den zurückliegenden Woche einige große Auftragseingänge verzeichnen: Im Bereich des Service Desks, der Hotline für IT-Fragen, die wir im Namen unserer Kunden für deren Mitarbeiter anbieten, haben wir Rahmenverträge im Gesamtvolumen von rund 3,5 Millionen Euro abgeschlossen. Außerdem haben wir mit einem namhaften Kunden der deutschen Industriebranche für den Standort Hamburg einen Dreijahresvertrag für die Betreuung von 8.500 Endgeräten abgeschlossen. Das Auftragsvolumen beläuft sich hier auf insgesamt 6,3 Mio. Euro. Diese Aufträge bilden ein starkes Fundament für das jüngst gestartete Geschäftsjahr 2011/12f und bauen den Anteil der IT-Services-Umsätze plangemäß deutlich aus.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wie beurteilen Sie die Wachstumsaussichten im laufenden Geschäftsjahr?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir sind vorsichtig optimistisch bezüglich der Geschäftsentwicklung in 2011/12. Auf Basis der in den vergangenen Monaten vermeldeten großen Dienstleistungsaufträge und den konkret bezifferbaren Wachstumspotenzialen bei diesen Kunden glauben wir an ein deutliches Wachstum in diesem Bereich. Falls die Konjunktur lahmen sollte, könnten wir damit allgemeine Rückgänge in begrenztem Umfang abfangen. Dies zeigt nach der Krise 2008/2009, in der wir ein Rekordjahr vermelden konnten, abermals die hohe Stabilität des DATAGROUP-Geschäftsmodells.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Aktuell erwirtschaftet die DATAGROUP mehr als die Hälfte des Konzernumsatzes mit IT-Dienstleistungen. In welchem Ausmaß kann das IT-Dienstleistungsgeschäft noch ausgeweitet werden?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir sehen noch großes Wachstumspotenzial in diesem Bereich und wollen den Dienstleistungsanteil mittelfristig in Richtung 75 Prozent ausbauen. Dabei helfen uns Produkte wie die DATAflat, die Unternehmen voll ausgestattete IT-Arbeitsplätze für 99 Euro im Monat anbietet. DATAflat beinhaltet neben PC und Speicherplatz in unserem Rechenzentrum alle notwendigen Betriebs- und IT-Security-Leistungen sowie unseren Service Desk – also mehrheitlich IT-Dienstleistungen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wieviele Unternehmen nutzen derzeit die Cloud Computing-Lösung DATAflat?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Als Zielgruppe der DATAflat sehen wir vor allem kleine Unternehmen mit bis zu 49 IT-Arbeitsplätzen, die heute typischerweise von einem lokalen PC-Händler betreut werden. Wir bauen das Geschäft auf, indem wir diese PC-Händler als Franchisenehmer gewinnen. Der Vorteil liegt auf der Hand: Der Franchisenehmer kann seinen Kunden ein viel umfangreicheres Leistungsangebot machen und sie so langfristig an ihn binden. Und wir profitieren, indem wir auf diesem Weg unmittelbaren Kundenzugang erhalten. Aktuell nutzen circa 30 Unternehmen eine DATAflat-Lösung. Die ersten Vertragsabschlüsse mit Franchisenehmern sind erfolgt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Ihr Ziel ist es, die Zahl der DATAflat-Nutzer innerhalb von drei Jahren auf 4.000 zu erhöhen. Dies ist doch eine sehr ambitionierte Prognose, oder?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wenn man die prognostizierten Wachstumsraten im Cloud Bereich zugrunde legt, scheinen diese Zahlen machbar. Dabei liegt folgende Überlegung zugrunde: In unserem Zielmarkt der Unternehmen mit 5 bis 49 IT-Arbeitsplätzen gibt es in Deutschland etwa 400.000 Firmen. Wenn man davon ausgeht, dass es uns gelingt, in drei Jahren circa ein Prozent dieser Firmen als Kunden zu gewinnen, haben die wir Zielmarke 4.000 DATAflat-Kunden erreicht. Aufgrund der Multiplikatorwirkung durch unser Franchisingkonzept halten wir das für machbar.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Gibt es außer der zunehmenden Nutzung von Cloud Computing weitere Trends, von denen die DATAGROUP profitiert?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir sehen zusehends den Trend, einzelne IT-Leistungen auszulagern bzw. sich für einzelne Aufgaben externe Experten ins Haus zu holen. Die jüngst vermeldeten Aufträge sind dafür beispielhaft. Im Rahmen der getroffenen Vereinbarungen werden mehr als 50 DATAGROUP-Mitarbeiter dafür Sorge tragen, dass die IT-Systeme an den Arbeitsplätzen der Kunden betriebsbereit sind. Der Serviceumfang beinhaltet die technische Unterstützung vor Ort, mit garantierten Verfügbarkeiten der IT inklusive Smartphones, bis hin zur Beratung bei der Beschaffung neuer Hard- und Software. Für diese Anforderungen sind wir sehr gut aufgestellt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Nach welchen Kriterien werden weitere Übernahmekandidaten ausgewählt?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir interessieren uns für IT-Unternehmen, die unsere bestehenden Geschäftsfelder IT-Services, Consulting und IT-Solutions weiter ausbauen beziehungsweise sinnvoll ergänzen. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei auf Firmen, die im Application Management Sektor unterwegs sind. Dies könnte der Betrieb von SAP-Anwendungen oder auch von anderen Softwarelösungen sein.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Aufgrund der prognostizierten Abkühlung der Wirtschaft dürften die Preise für interessante Unternehmen sinken. Wird die DATAGROUP deshalb ihre Akquisitionsaktivitäten ausweiten?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir freuen uns natürlich über günstige Einkaufpreise. Aber es ist für uns oberstes Gebot, uns die Zeit zu geben, geeignete Unternehmen zu finden und die Akquisitionen managen zu können. Es steckt zwar viel Arbeit in Auswahl, Prüfung und Kauf eines Unternehmens, die Arbeitsintensität reißt jedoch nach dem Kauf nicht ab, sondern verlagert sich auf andere Themengebiete.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> In der Vergangenheit konnten akquirierte Gesellschaften rasch in den DATAGROUP-Konzern integriert werden. Worauf ist dies zurückzuführen?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Wir sprechen lieber von Eingliederung statt von Integration. Denn die zugekauften Firmen behalten in der Regel ihre rechtliche Eigenständigkeit und vor allem ihre Firmenkultur. Zu Beginn unserer Akquisitionstätigkeit haben wir einen Leitfaden „100 Tage DATAGROUP“ entwickelt. Er betrachtet die Eingliederung eines Unternehmens unter operativen und emotionalen Gesichtspunkten und ermöglicht uns eine standardisierte und wiederholbare Vorgehensweise. So konnten wir Turnaround-Fälle durchschnittlich nach zwölf Monaten in die Profitabilität drehen. Hinzu kommt, dass wir ein eingespieltes Team und eine gewisse Routine entwickelt haben.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wann wird die DATAGROUP in den Prime Standard aufsteigen?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber:</strong> Der Segmentwechsel ist geplant für das erste Halbjahr 2012 und soll in Zusammenhang mit einer Kapitalerhöhung stattfinden. Der genaue Zeitpunkt hängt natürlich stark von der dann herrschenden Stimmung an den Börsen ab. Eine der größten Vorbereitungen für den Segmentwechsel ist bereits erfolgt: Die Umstellung der Rechnungslegung auf IFRS.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wird die aktionärsfreundliche Dividendenpolitik künftig fortgesetzt? Können Sie schon sagen, wie hoch die Dividende für das Fiskaljahr 2010/11 sein wird?</p>
<p><strong>Hans-Hermann Schaber: </strong>Eine unserer obersten Maxime ist Kontinuität – in der Entwicklung unserer Geschäftsergebnisse wie auch bei der Dividende. Daher möchten wir unsere Aktionäre auch weiterhin am Erfolg der DATAGROUP teilhaben lassen. Die genaue Höhe der Dividende steht noch nicht fest, nur so viel: Sie wird ein gesundes Maß an Erfolgsteilhabe und gleichzeitigem Spielraum für weitere Akquisitionen haben.</p>
<p><span style="color: #0000ff;"><strong>Für Kursfantasie ist gesorgt</strong></span><br />
Die Korrelation der Geschäftsentwicklung der DATAGROUP mit der Konjunktur dürfte mittel- bis langfristig weiter sinken. Schließlich ist die steigende Nachfrage nach Cloud Computing-Lösungen ein von der Wirtschaftslage unabhängiger Megatrend, da Unternehmen mithilfe von Cloud Computing ihre Kosten deutlich reduzieren können. Im aktuellen Kurs der DATAGROUP-Aktie sind die guten Perspektiven des Anbieters von IT-Serviceleistungen und IT-Lösungen nicht ausreichend eingepreist. Darüber hinaus sorgt der geplante Wechsel in den Prime Standard für Kursfantasie. Deshalb sollten Anleger einsteigen.</p>
<p><strong>Weitere Informationen</strong><br />
Internetseite des Unternehmens: <a href="http://www.datagroup.de/" target="_blank">www.datagroup.de</a><br />
WKN: A0J C8S<br />
ISIN: DE000A0JC8S7<br />
Aktienanzahl: 6,9 Millionen Stück<br />
aktueller Aktienkurs (Stand: 01.11.2011): 5,47 Euro<br />
Marktkapitalisierung: 37,7 Millionen Euro</p>
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		<title>„Wir haben in Europa keine Krise im Wohnimmobilien-Sektor“</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 17:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
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		<category><![CDATA[FTSE EPRA/NAREIT Index]]></category>
		<category><![CDATA[Lyxor]]></category>
		<category><![CDATA[MSCI Europe Real Estate]]></category>
		<category><![CDATA[PIA Europa Real]]></category>
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		<category><![CDATA[Wohnimmobilien]]></category>

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		<description><![CDATA[Werner Hohl, Manager des Immobilienaktien-Fonds PIA Europa Real, ist davon überzeugt, dass die Geschäftsmodelle von Immobiliengesellschaften oftmals weniger konjunktursensitiv sind als Anleger es meinen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://researchbuero.de/wp-content/uploads/2011/10/hohl-small-150x150.jpg" alt="hohl-small" title="hohl-small" width="150" height="150" class="aligncenter size-thumbnail wp-image-1994" /></p>
<p>Sowohl mit ETFs als auch mit aktiv gemanagten Fonds können Anleger breit gestreut in Aktien von Immobilienunternehmen investieren. Als Depotbeimischung eignet sich beispielsweise der von Lyxor emittierte ETF auf den MSCI Europe Real Estate (WKN LYX 0FL). Der diesem ETF zugrunde liegende Index setzt sich aus den Anteilscheinen der bedeutendsten Immobilienunternehmen Europas zusammen. Eine interessantes Investment ist auch der von Pioneer Investments Austria aufgelegte Immobilienaktien-Fonds PIA Europa Real (WKN A0J 4KD), der von Werner Hohl gemanagt wird. Mit dem erfahrenen Aktien-Strategen hat Martin Münzenmayer vom Stuttgarter Researchbüro ein Interview geführt.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Derzeit sind Großbritannien, Frankreich und Österreich die am höchsten gewichteten Länder im Portfolio des Europa Real. Woran liegt das?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Bei der Portfoliostrukturierung orientiere ich mich am FTSE EPRA/NAREIT Index, in dem Großbritannien und  Frankreich  am höchsten gewichtet sind. Unabhängig davon kann ich im Fondsportfolio Länder höher oder niedriger gewichten als in dem Index. Beispielsweise hatte ich bis vor einem halben Jahr Großbritannien deutlich niedriger gewichtet als in dem Index. Derzeit ist Frankreich im Fondsportfolio einen Prozentpunkt niedriger gewichtet als im FTSE EPRA/NAREIT Index und Österreich ist 6,6 Prozentpunkte höher gewichtet als in dem Index. Österreichische Immobilien-Titel waren im vergangenen Jahr große Performancebringer für den Fonds. Infolgedessen war die Übergewichtung Österreichs im Portfolio des Europa Real im ersten Halbjahr 2011 noch größer als zurzeit.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Welche Kriterien berücksichtigen Sie bei der Auswahl der Portfoliowerte?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Ich investiere bevorzugt in Aktien, die deutlich unterhalb ihres Net Asset Values notieren. Das ist derzeit bei allen österreichischen Immobilientiteln, die auch eine Gewichtung im ATX haben, der Fall. Darüber hinaus bewerte ich es positiv, wenn sich Unternehmen auf Wohnimmobilien in guten Lagen fokussieren, weswegen ich deren Aktien gerne kaufe. Bei meinen Anlageentscheidungen berücksichtige ich auch die Informationen des Managements während Roadshows. Selbstverständlich führe ich gelegentlich auch Einzelgespräche mit Vorständen, denn der vertrauensvolle Kontakt zu ihnen ist für mich von großer Bedeutung. Letztendlich muss ich von den Fähigkeiten des Managements überzeugt sein und auch das Geschäftsmodell eines Unternehmens als vielversprechend einstufen, damit ich die Aktie einer Immobiliengesellschaft ins Portfolio des PIA Europa Real aufnehme.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Die Aktie der Conwert Immobilien Invest SE ist im Fondsportfolio aktuell die viertgrößte Position und zugleich die am höchsten gewichtete österreichische Immobilienaktie. Was spricht aus Ihrer Sicht für dieses Unternehmen?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Positiv bewerte ich, dass die Conwert in den Wohnimmobilienmärkten Österreichs und Deutschlands gut positioniert ist. Künftig wird das Unternehmen von dem anhaltenden Zuzug in Großstädte und dem relativ niedrigen Neubauvolumen profitieren. Alles in allem ist die Strategie der Conwert konservativ, zumal Experten bei Wohnimmobilien in Österreich und Deutschland in den kommenden Jahren eine positive Wertentwicklung erwarten. Trotz dieser überzeugenden Perspektiven notiert die Conwert-Aktie derzeit deutlich unter ihrem Net Asset Value.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Die Cash-Quote des Europa Real ist im August auf 0,5 Prozent gesunken. Worauf ist dies zurückzuführen?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Ende Juli lag der Cash-Anteil noch bei drei Prozent. Verringert hat sich das Liquiditätspolster, weil im August einige Anleger ihre Fondsanteile verkauft haben. Es ist leider fast immer so, dass sich Anleger zyklisch verhalten. Daher verkaufen sie ihre Fondsanteile während einer Baisse und steigen erst dann wieder ein, wenn die Kurse nach oben sausen.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Wie sollten sich Anleger verhalten, die in einen Immobilienaktien-Fonds wie zum Beispiel den PIA Europa Real investieren möchten, aber aufgrund der schlechten Stimmung an den Aktienmärkten verunsichert sind?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Eine interessante Möglichkeit ist es aus meiner Sicht, wenn ein Anleger im Rahmen eines Sparplans in einen Immobilienaktien-Fonds einzahlt. Für seine fixe Sparrate von zum Beispiel 100 Euro pro Monat kauft der Anleger bei niedrigen Kursen automatisch mehr Anteile und bei hohen Kursen automatisch weniger Anteile. Somit kann er langfristig von dem Cost-Average-Effekt profitieren, da er für seine Fondsanteile einen attraktiven Durchschnittskurs erzielen kann. Im Detail bedarf das aber wie bei jeder Veranlagung eines ausführlichen individuellen Beratungsgesprächs.</p>
<p><strong>Stuttgarter Researchbüro:</strong> Was spricht derzeit für den Kauf von soliden Immobilienaktien beziehungsweise dem Kauf von Anteilen des Europa Real?</p>
<p><strong>Werner Hohl:</strong> Zuletzt haben fast alle Immobilienaktien extrem korrigiert, obwohl bei den jeweiligen Unternehmen fundamental alles im grünen Bereich ist. Einige Immobiliengesellschaften haben übrigens in den vergangenen Monaten sehr lukrative Transaktionen vertraglich besiegelt. Dennoch wurden ihre Aktien an der Börse abgestraft und notieren nun auf Kursniveaus, die zu einem selektiven Einstieg einladen. Fakt ist, dass es in Folge der negativen Realzinsen einen Trend zu Immobilienwerten gibt. Es ist lediglich so, dass viele Marktteilnehmer im Spätsommer dieses Jahres fast alle Aktien panikartig verkauft haben, ohne sich zuvor mit den Aussichten der jeweiligen Unternehmen zu beschäftigen. Und meiner Meinung nach ist es eben so, dass insbesondere Immobiliengesellschaften derzeit mit guten Perspektiven punkten, zumal deren Geschäftsmodelle oftmals weitaus weniger konjunktursensitiv sind als Anleger es meinen.</p>
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