ArcelorMittal: Nervenschonende Alternative zur Aktie

3. Juni 2010 | Von Martin Münzenmayer | Kategorie: Artikel über Zertifikate

In den zurückliegenden Wochen rauschten die Kurse von Stahlaktien gewaltig nach unten. Diese Entwicklung war im Prinzip zu erwarten, denn diese Anteilscheine waren schlichtweg heißgelaufen und es fehlte nur ein Grund, um den Kursrutsch in Gang zu setzen. Diesen Grund lieferten einige Analysten sowie Gisbert Rühl, Vorstandschef des Duisburger Stahlhändlers Klöckner & Co., mit ihren skeptischen Einschätzungen bezüglich der künftigen Entwicklung der Stahlpreise. Rühl erwartet in den kommenden Monaten sinkende Preise und begründet seine Meinung unter anderem damit, dass in der Baubranche kein Nachfrageanstieg nach Langstahl in Sicht sei.

Nicht ins fallende Messer greifen …
Kräftig unter die Räder kamen zuletzt nicht nur die Anteilscheine von ThyssenKrupp und Salzgitter, sondern auch die Aktie von ArcelorMittal. Der im Euro Stoxx 50 gelistete Titel büßte im Zeitraum vom 7. April bis zum 25. Mai dieses Jahres rund 33 Prozent seines Wertes ein. Ob die ArcelorMittal-Aktie nun einen Boden gefunden hat, lässt sich noch nicht sagen. Denn der Wert bewegt sich derzeit in einem intakten Abwärtstrend. Hinzu kommt, dass sich das Börsenumfeld kurzfristig erneut eintrüben könnte, was weitere Kursverluste zur Folge hätte. Daher sollten vorsichtige Anleger nicht in das „fallende Messer“ greifen.

… sonder lieber dieses Zertifikat kaufen!
Ein Anfangsposition aufbauen kann man bei dem Capped-Bonuszertifikat auf die ArcelorMittal-Aktie mit der WKN AA1 0GH. Damit lässt sich bis zum 22. Dezember 2010 eine Rendite von 12,9 Prozent (basierend auf einem Briefkurs von 27,47 Euro) erzielen. Die Voraussetzung hierfür ist, dass der Basiswert während der Laufzeit nie auf oder unter 14,20 Euro fällt. Das bedeutet, dass die Besitzer des Bonuspapiers auch dann noch Gewinne erzielen würden, wenn die ArcelorMittal-Aktie etwa 40 Prozent ihres Wertes verlieren würde. Fakt ist, dass ein solch drastischer Kursrückgang in den kommenden Monaten nicht zu erwarten ist. Schließlich laufen die Geschäfte bei ArcelorMittal derzeit gut und die Zahlen des weltweit größten Stahlkonzerns für das laufende Quartal dürften überzeugend ausfallen. Für diesen Berichtszeitraum hat das Unternehmen Ende April ein EBITDA von 2,8 bis 3,2 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Im Auftaktquartal kletterte das EBITDA im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum übrigens um respektable 114 Prozent auf 1,89 Milliarden Euro.

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