Aixtron: Lukrative Alternative zu dem TecDAX-Highflyer
12. März 2010 | Von Martin Münzenmayer | Kategorie: Artikel über Zertifikate
Der Hauptsitz der Aixtron AG in Herzogenrath.
Am vergangenen Mittwoch hat Aixtron die Marktteilnehmer mit sehr erfreulichen Planzahlen für 2010 positiv überrascht. Das Management des auf die Halbleiterbranche fokussierten Anlagenbauers prognostiziert für das laufende Jahr einen Umsatz zwischen 600 und 650 Millionen Euro sowie eine EBIT-Marge von mindestens 25 Prozent. Somit wird das EBIT in diesem Jahr auf mindestens 150 Millionen Euro steigen.
Ein moderater Kursrückgang ist möglich
Aufgrund des positiven Ausblicks haben mehrere Analysten ihre Kursziele für die Aixtron-Aktie angehoben. Beispielsweise erhöhte Cheuvreux-Analyst Klaus Ringel sein Kursziel für den TecDAX-Titel von 32 auf 39 Euro. Davon sollten sich Anleger aber nicht zum vorschnellen Kauf der Aktie verleiten lassen. Denn der Anteilschein könnte bald moderate Kursverluste verbuchen, nachdem er sich seit Ende Februar in der Spitze um 23 Prozent verteuert hat. Risikofreudige Börsianer sollten daher versuchen, unterhalb von 25 Euro eine Position aufzubauen.
Hoher Risikopuffer und eine attraktive Rendite
Konservative Investoren, denen die Aixtron-Aktie schlichtweg schon zu gut gelaufen ist, sollten das darauf basierende Capped-Bonuszertifikat mit der WKN BN4 ED8 kaufen. Damit lässt sich bis zum 24. Juni 2010 eine Rendite von rund 8,4 Prozent erzielen (basierend auf einem Briefkurs von 30,45 Euro). Die Voraussetzung hierfür ist, dass die Aixtron-Aktie während der Laufzeit des Produkts nie auf oder unter 19 Euro fällt.

